Linden-Limmer
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SCHUPPEN 68 Performance: „Ihmezentrum raus aus Linden!“

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Ihmezentrum, quo vadis?/Wie sieht die Zukunft des Ihmezentrum aus?
Performance mit Heuschrecken, Hölderlin und Freibier & Erbsensuppe

13.02.2009, 15 Uhr, Hannover Ihmeplatz, Ihmezentrum/Zugang nur über Ihmeseite -Aufgänge Hochhäuser möglich!

„Nach 35 Jahren Ihmezentrum sieht dessen Zukunft düsterer denn je aus“ gibt Michael Doege vom SCHUPPEN 68 zu bedenken,“ was passiert im Falle einer Insolvenz des derzeitigen Investors? Steht dann eine gigantische Bauruine mitten in der Stadt und Millionen von Steuergeldern zur Sanierung auf der Tagesordnung? Hier ist die kritische Öffentlichkeit zur Diskussion und Beteiligung aufgerufen!“

Postkarten

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Der SCHUPPEN 68 handelt. Er wird die Entwicklung des Ihmezentrums mit einer Kampagne von Performances und öffentlichen Interventionen begleiten. Den Auftakt bildet die Performance „Ihmezentrum raus aus Linden“.

„Wir greifen damit ironisch-spielerisch die Wahlkampfparole von 1991 unserer damaligen Partei „Liste SCHUPPEN 68“ auf,“ so Klaus-Dieter Gleitze, Gründungsmitglied des SCHUPPEN 68,“ es geht darum, mit den Mitteln der eingreifenden Kunst einen öffentlichen Dialog aller Beteiligten und Interessierten anzuregen, um eine am Gemeinwohl orientierte Lösung zu finden.“

Die Performance gliedert sich in mehrere Teile:
Teil 1: „Ihmezentrum raus aus Linden“
Teil 2: „Zähmung der Heuschrecken“, (u.a. Auszüge aus Reden des großen Vorsitzenden Müntefering)
Teil 3: „Die Steine erweichen“, Dichterlesung, u.a. Werke von Hölderlin, Trakl und Gleitze

Außerdem, wie bei jeder SCHUPPEN 68 Aktion, „Freibier und Erbsensuppe“. Da lebendige echte Heuschrecken Bestandteil der Performance sind, ist mit Störaktionen militanter Tierschützer zu rechnen!

Im März findet auf Initiative des SCHUPPEN 68 der zweite Teil der Ihmezentrum Kampagne mit der kürzesten Kunstausstellung der Welt statt. Dann wird im Ihmezentrum eine Stunde lang die Fotoausstellung „Ihmezentrum reanimieren?“ von Michael Doege und Raimond Reiter präsentiert. Die Aktion ist beim Guinness Buch der Rekorde angemeldet. Die Performance wird mit dem Verkauf von Kunstpostkarten finanziert.

 

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