Allgemeine Nachrichten
Schreibe einen Kommentar

Der 2. Band des deutsch-französischen Geschichtsbuchs wird vorgestellt

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Diesseits und jenseits des Rheins wird die Geschichte anders erlebt und anders erinnert – und dennoch ist es eine gemeinsame Geschichte. Der zweite Band des deutsch-französischen Geschichtsbuchs steht unter dem Titel "Europa und die Welt vom Wiener Kongress bis 1945". Drei große Kriege, Besetzungen und Verfolgungen sind die Bilanz einer für die deutsch-französischen Beziehungen sehr schwierigen Epoche, die trotz alledem reich an vielfältigem kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern war.

Mittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, Neues Rathaus

In welchem Maße das Buch einen Beitrag dazu leisten kann, im Prozess der europäischen Einigung die Grundlagen für ein gemeinsames – europäisches – geschichtliches Bewusstsein bei jungen Deutschen und Franzosen zu schaffen, soll im Rahmen dieser Buchpräsentation und Podiumsdiskussion am Mittwoch (18. Februar) um 19 Uhr im Neuen Rathaus erörtert und diskutiert werden.

Bei diesem einzigartigen Schulbuchprojekt handelt sich um ein in beiden Ländern inhaltlich identisches Schulbuch. Junge Deutsche und junge Franzosen lernen aus dem gleichen Buch die jeweilige Geschichte ihres Landes sowie die gemeinsame europäische Geschichte. Der erste Band wird seit dem Schuljahr 2006/2007 in den Oberstufen beider Länder eingesetzt.

Die Entwicklung des Geschichtsbuches geht zurück auf den Vorschlag des deutsch-französischen Jugendparlamentes, das im Jahre 2003 vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) anlässlich des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrages organisiert wurde. Es wurde vom Auswärtigen Am t, vom Bevollmächtigten für die deutsch-französischen Kulturbeziehungen sowie durch das französische Erziehungsministerium unterstützt.

Das Programm:

  • Begrüßung
    Bernd Strauch, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
  • Vorstellung des deutsch-französischen Geschichtsbuches
    Daniel Henri, Historiker, Mitautor und -herausgeber des Geschichtsbuches (Paris)
  • Podiumsdiskussion
    Robert Valentin, Französische Botschaft in Deutschland (Berlin), stellvertretender Kulturrat und Leiter des Bureau de la coopération linguistique et éducative
    Sabine Forsbach und Bastian Gieseke, Geschichts- und Französischlehrer der Käthe-Kollwitz Schule (Hannover)
    Albrecht Pohle, ehem. nds. Kultusministerium, zuständig für Genehmigung des Geschichtsbuches
    Dr. Rainer Seider, Senatskanzlei Berlin, Leiter Büro II des Bevollmächtigten für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit

Moderation:
Dr. Ines Katenhusen, Historikerin, Leibniz Universität Hannover

Für Nachfragen zur Veranstaltung steht das Büro für internationale Angelegenheiten unter der Telefonnummer 168-41446 zur Verfügung.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Kategorie: Allgemeine Nachrichten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.