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Bundesverband Deutsche Tafel e. V. und Lidl starten die europaweit größte Pfandspendenakt

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„Spende auf Knopfdruck“, dies ermöglicht das Handelsunternehmen Lidl ab sofort seinen Kundinnen und Kunden. Durch Rückgabe ihres Leergutes können sie ihren Pfandwert direkt einem guten Zweck zuführen. Bei einer Presseveranstaltung in Wunstorf stellten Lidl, der Bundesverband Deutsche Tafel e. V. und der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, das Pfandspendenprojekt erstmals vor. Der Verband wird die durch die Pfandspenden generierten finanziellen Mittel nutzen, um die lokalen Tafeln noch gezielter bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Damit starten der Bundesverband Deutsche Tafel e. V. und Lidl die europaweit größte Pfandspendenaktion.

Die Spende des Pfandgeldes kann durch Betätigung eines „Spendenknopfes“ an den Lidl-Pfandautomaten vorgenommen werden. Ab März 2008 rüstet Lidl seine 4.500 Pfandautomaten in den bundesweit über 2.700 Filialen nach und nach um. Bis Ende 2008 soll ein Großteil der Automaten mit dem entsprechenden Spendenknopf ausgestattet sein. Damit ist die Aktion einmalig in Deutschland und europaweit die größte ihrer Art. Bisher gibt es bundesweit keine systematische Ausstattung von Pfandautomaten mit einem Spendenknopf. „Die elektronische Pfandspende ist eine wunderbare Möglichkeit, die über 760 Tafeln in Deutschland zu unterstützen. Wir sind sehr froh darüber, dass Lidl mit diesem Projekt sein langjähriges Engagement für die Tafeln weiter ausbaut, und hoffen, dass viele Kunden von der ‚Spende auf Knopfdruck’ Gebrauch machen werden“, so Jochen Brühl, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutsche Tafel e. V.

Im Gegensatz zu anderen Handelsunternehmen hat Lidl die Rückgabe von Leergut in allen Filialen einheitlich gestaltet und die Pfanderfassung elektronisch zentral gelöst. Deshalb ist das Unternehmen in der Lage, eine solche Aktion flächendeckend umzusetzen. Neben der vollständigen Pfandspende ermöglicht Lidl technisch auch die Teilspende von Pfandflaschen. Beispiel: Hat ein Kunde fünf Pfandflaschen, kann er zwei Flaschen den Tafeln spenden und sich den Pfandwert von drei Flaschen auszahlen lassen. „Viele Projekte, die die Tafel realisieren möchte, sind allein wegen der fehlenden Mittel nicht möglich. Aus diesem Grund wurde vor wenigen Monaten die Idee für die Pfandspende geboren. Wir freuen uns, mit der Pfandspendenaktion – mit hoffentlich nachhaltiger Unterstützung unserer Kunden – den Tafeln bundesweit nun auch finanzielle Mittel zukommen lassen zu können“, sagt Melanie Berberich, Geschäftsführerin der Lidl-Regionalgesellschaft Wunstorf.

Lidl arbeitet bereits seit vielen Jahren mit den mehr als 760 Tafeln in Deutschland zusammen. Das Handelsunternehmen stellt für die Tafeln umfängliche Lebensmittelspenden bereit, stiftet beispielsweise aber auch Kühlschränke, um die Einhaltung der Kühlkette zu gewährleisten. Gestartet ist das Pfandspendenprojekt in Wunstorf und wird ab März 2008 deutschlandweit ausgebaut. Mit dem gemeinsamen Projekt „Pfandspende zugunsten der Tafeln“ erreicht die Zusammenarbeit eine neue Ebene. Der Bundesverband wird damit in die Lage versetzt, die Arbeit der lokalen Tafeln projektbezogen und bedarfsgerecht zu fördern. Insbesondere der Auf- und Ausbau der immer stärker nachgefragten Tafel-Angebote für Kinder und Jugendliche soll so unterstützt werden. „Es ist gut und wichtig, dass Unternehmen wie Lidl Hilfsorganisationen unterstützen und sich damit aktiv für bedürftige Menschen einsetzen“, äußert sich Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover zu der Aktion. „Es freut mich sehr, dass das Pfandspendenprojekt in der Region gestartet ist und Lidl-Kunden in Wunstorf bereits jetzt schon spenden können.“

PM: Region Hannover

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