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IG BAU-Chef fordert: Rente muss zum Leben reichen !

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Die IG BAU Niedersachsen-Mitte fordert die politischen Parteien auf, sich gegen die Rente mit 67 stark zu machen. „Wenn der Wirtschaftsminister mit 65 gehen darf, dann dürfen es Maurer oder Dachdecker erst recht“, fordert Werner Giesemann, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Niedersachsen-Mitte. Die Rente mit 67 sei ein Fehler und müsse rückgängig gemacht werden. Sonst drohe vielen Arbeitnehmern nach einem langen Arbeitsleben „Hartz IV“. „Für körperlich hart arbeitende Menschen, die in ihrem Beruf nicht einmal die 60 erreichen, muss eine akzeptable Lösung her“, fordert Giesemann. 

Auf dem IG BAU-Bezirksverbandstag am kommenden Samstag, 28. Februar 2009, in Hannover, wird die Gewerkschaft ihre Forderungen an die Parteien im Hinblick auf die Bundestagswahl beschließen. Hauptredner der Veranstaltung ist der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel.  

„Wir wollen verhindern, dass Rentner nach jahrzehntelangem Arbeitsleben angewiesen sind auf die so genannte ‚Grundsicherung’, also Sozialhilfe“, betont Bezirksverbandsvorsitzender Giesemann. Der Rückgang der Altersarmut in den letzten Jahrzehnten sei eine der großen Errungenschaften des Sozialstaates. „Rentenreform und die Rente mit 67 führen dazu, dass wieder mehr Menschen von Armut im Alter bedroht sind“, so Giesemann. Die Rentenreform der Bundesregierung werde bis 2030 zu deutlich niedrigeren Renten führen, prognostiziert auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

Kategorie: Politik

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