Kunst & Kultur
Schreibe einen Kommentar

Sanierung der zentralen Stadtbibliothek

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Seit 2001 hat der städtische Fachbereich Gebäudemanagement rund 9,4 Millionen Euro für die bauliche Runderneuerung des Gebäudes der Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße bereit gestellt.

Zuletzt saniert wurde der 29 Meter hohe Magazinturm aus dem Jahr 1930, der das Erscheinungsbild des Bibliotheksgebäudes prägt. Damals war die Unterbringung von Büchern in einem Turmmagazin eine Besonderheit und genauso innovativ wie die gesamte Baukonstruktion des Turms. Hinter der Klinkerfassade verbirgt sich als eigentliches Tragwerk ein filigranes Stahlskelett mit Eisenbetondecken. Über die Jahrzehnte hinweg war durch Risse Feuchtigkeit in das Mauerwerk eingedrungen. Dies hatte zur Korrosion der darunter liegenden Stahlkonstruktion geführt. Die gravierenden Schäden erforderten eine grundlegende Sanierung des Magazinturms und des Erweiterungsbaus aus den 1950er Jahren. Die aufwändigen Arbeiten erfolgten zwischen 2004 und 2007 in mehreren Abschnitten.

Um die Stahlkonstruktion gründlich zu entrosten und einen dauerhaften Korrosionsschutz aufzubringen, musste die Verblendschale großflächig abgenommen und nach Abstimmung mit der Denkmalpflege mit neuen Steinen wieder aufgemauert werden. Auch die schadhaften Fenstereinfassungen aus Ettringer Tuffstein von 1930 bzw. Betonwerkstein von 1956 wurden saniert. Neue Fenster in der Fassade verbessern den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz.

Zum Abschluss der Arbeiten wird noch in diesem Jahr die Schrägverglasung im Anbau aus den 1960er Jahren erneuert.

Bereits im Herbst 2003 wurde der Anbau fertig gestellt, der die seit 1930 in mehreren Bauabschnitten gewachsene Zentrale der Stadtbibliothek vervollständigt. Der Anbau beherbergt Büros, Werkstätten und Magazine und die lichtdurchflutete Halle, die über eine offene Treppe alle sechs Geschosse der Freihandbibliothek miteinander verbindet. Die technische Gebäudeausrüstung der Bibliothek wurde ergänzt um eine Sprinkleranlage und eine Lüftungsanlage für die Publikumsbereiche.

PM: Presseserver Hannover

 

Kategorie: Kunst & Kultur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.