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„Stolpersteine“ werden zum dritten Mal in Hannover verlegt

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Am 3. März werden in Hannover zum dritten Mal Stolpersteine verlegt. "Stolpersteine" erinnern an Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Die Betonsteine werden an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort in Hannover in den Fußweg eingelassen. Eine Messingplatte auf der Oberfläche nennt mit der Inschrift "Hier wohnte…" den Namen, den Geburtstag sowie die Umstände des Todes.

Gunter Demnig, Künstler und Initiator der Stolpersteine, wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Tiefbau insgesamt 24 Steine an zwölf Orten verlegen:

9.30 Uhr, Jakobistraße 21, für Hedwig Frank;
10 Uhr, Arndtstraße 2, für Martha Liepmann;
10.30 Uhr, Rathenaustraße 3, für Willy Scheinhardt;
11 Uhr, Dieterichstraße 14, für Robert Gauweiler;
11.30 Uhr, Osterstraße 39 (Richtung Nr. 37), für Familie Seeger;
12 Uhr, Am Marstall 18, für Walter Matthes;
12.30 Uhr, Lange Laube 18, für Dr. Fritz Frensdorff;

Pause

14 Uhr, Brühlstraße 27, für Familie Schlesinger;
14.30 Uhr, Calenberger Straße 15, für Richard Lange;
15 Uhr, Deisterstraße 16, für Herbert August Erhardt;
15.30 Uhr, Blumenauer Straße 11 , für Familie Speier/Goldschmidt;
16 Uhr, Nedderfeldstraße 8, für Wilhelm Bluhm

Bei der Verlegung der Stolpersteine werden VertreterInnen der Bezirksräte, des Stadtarchivs und des Fachbereichs Bildung und Qualifizierung anwesend sein. Interessierte sind eingeladen, teilzunehmen.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Kategorie: Politik

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