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Die Sinti in der Region Hannover

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Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte Ahlem
Vortrag und Diskussion mit Boris Erchenbrecher

Seit dem Mittelalter leben Sinti im deutschen Sprachraum. Ihre Geschichte ist geprägt von Verleumdung und Ausgrenzung, die schließlich im Völkermord an den Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa gipfelte. Der Historiker Boris Erchenbrecher spricht in seinem Vortrag am Donnerstag, 12. März, im Regionshaus über die Geschichte der Sinti in der Region Hannover – nicht nur über die Entrechtung der Sinti in unserer Gesellschaft, sondern auch über das alltägliche Leben dieser deutschen Minderheit.

Anschließend diskutieren die Stellvertretende Regionspräsidentin, Doris Klawunde, Ramona Richter und Manfred Böhmer vom Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti, Reinhold Baaske vom Verein für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen sowie Boris Erchenbrecher mit dem Publikum über die aktuelle Lebenssituation der Sinti. Im Fokus stehen dabei die Probleme der Sinti-Kinder an deutschen Schulen. Künstlerisch wird der Abend von Danny Weiss und seinem Ensemble begleitet, das in ureigenster Instrumentierung den so genannten Gypsy-Jazz interpretiert.

Die Veranstaltung der Gedenkstätte Ahlem findet statt am:
Donnerstag, 12. März 2009, 19 Uhr, Haus der Region Hannover, „Galerie“, Eingang Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover. Der Eintritt ist frei.

www.region-hannover.de

PM: Region Hannover

Kategorie: Region

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