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ULYSSE von Jobst Tilmann im KUBUS

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Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zeigt vom 22. März bis zum 19.April Bilder des Malers Jobst Tilmann. Tilmann wurde bekannt mit einer Malerei, die den Geist der konstruktiven Abstraktion zitierte und gleichzeitig herausforderte. Strenge Orthogonalität konterkarierte er durch subjektive Dynamisierung und Unschärferelationen in Prozess und Ausführung. Plan und Präzision, Zufall und Spontaneität fanden zusammen und bestimmen auch die neueren Werkgruppen der letzten Jahre in dieser Ausstellung. Das Prinzip der Orthogonalität ist jedoch inzwischen vollständig aufgegeben worden; die Konzepte der Bildgenerierung scheinen sich dem Zufall als Vater der Bildgenerierung zugewandt zu haben. Die künstlerische Methode des Aufdeckens verkehrt die üblichen Verhältnisse von Bildgrund und Bildfigur; das Motiv liegt unter der exakt formulierenden letzten Farbebene. Verflüssigung und gleichzeitige Verfestigung, Suchen und Ent-Decken sind Motive dieser komplexen Malerei in lakonischem Gewand. Vielfalt und Variation, Ähnlichkeit und Differenz, Wandel und Bewegung lassen den Titel dieser Ausstellung aufleuchten.
Jobst Tilmann ist in Springe geboren, studierte freie Malerei in Hannover. Er lebt in Völksen und in St. Restitut/Frankreich.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

Kategorie: Kunst & Kultur

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