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4.500 mal Rat und Hilfe für Arbeitnehmer in der Klemme

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Rechtsberatung der IG BAU Niedersachsen-Mitte: In Krisenzeiten große Zahl von Auseinandersetzungen  

Ärger mit dem Chef: Rund 4.500 Arbeitnehmer wandten sich im vergangenen Jahr an die Rechtsberatung der IG BAU Niedersachsen-Mitte. Dabei ging es überwiegend um Kündigungen, nicht gezahlte Löhne oder Überstunden und um vorenthaltenes Urlaubsgeld. Immer wieder ging es auch um fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide. Nach Angaben der IG BAU lag die Zahl der Rechtsberatungen auf dem hohen Niveau des Vorjahres.  Gebäudereiniger, Bau-Beschäftigte und Dachdecker waren die Berufsgruppen, denen die IG BAU am häufigsten rechtlich zur Seite stand. Auch Maler und Lackierer suchten die Hilfe der Gewerkschaft. „In diesen Branchen gibt es nach wie vor die meisten Tricksereien auf dem Rücken der Arbeitnehmer“, so der IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzende Hinrich Witte. Oftmals versuchten Chefs ihre Beschäftigten bei Streitigkeiten einzuschüchtern. Da sei der Gang zur Rechtsberatung unvermeidlich.  Auch in diesem Jahr ist die Rechtsberatung der IG BAU stark gefragt. Die Kalender der Gewerkschaftsjuristen seien bereits im ersten Vierteljahr randvoll gewesen. „Immer wieder versuchen es die Arbeitgeber mit Lohnkürzungen. Und drohen mit Jobverlust – gerade in Krisenzeiten. Deshalb gibt es gerade jetzt besonders viele Auseinandersetzungen mit dem Chef“, so Hinrich Witte.  

Termine für die Rechtsberatung können im Büro der IG BAU in Hannover unter der Rufnummer 05 11 – 911 17 0, in Hameln unter 0 51 51 – 248 47, in Hildesheim unter 0 51 21 – 56 116 und in Stadthagen unter 0 57 21 – 75 588 vereinbart werden.

 

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