Familien
Schreibe einen Kommentar

Depression im Kinder- und Jugendalter

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Vortragsreihe des Bündnisses gegen Depression in Hannover-Linden

Dass viele Erwachsene unter Depression leiden, weiß man. Aber Kinder? Tatsächlich erkranken rund ein sechstel aller Kinder und Jugendliche in bestimmten Lebensphasen an der psychischen Störung, sagt Dr. Burkhard Neuhaus, Leitender Oberarzt der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im hannoverschen Kinderkrankenhaus auf der Bult . 

Wie man Depressionen bei Minderjährigen erkennen kann und was vor allem Eltern dagegen tun können, darüber informiert eine Vortragsreihe des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover. In drei Veranstaltungen im hannoverschen Stadtteil Linden informieren Expertinnen und Experten jeweils mittwochs über die bislang kaum beachtete Krankheit bei Kindern und Jugendlichen. Den Auftakt der Reihe bildet am Mittwoch, 22. April 2009, ein Vortrag über Depression im Kindesalter. Ab 18 Uhr sprechen in der Grundschule am Lindener Markt, Davenstedter Straße 14, die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Dr. Eva Busch vom Winnicott-Institut Hannover und Dr. Burkhard Neuhaus, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Kinderkrankenhaus auf der Bult darüber, wie sich Depressionen bei Kindern äußern und wie man sie behandeln kann. Eine Woche später, am Mittwoch, 29. April 2009, halten im AWO-Familienzentrum in der Deisterstraße 85a die Diplom-Psychologinnen Heike Hüßing und Ortrud Barke vom Sozialpädiatrischen Zentrum Hannover mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Ulla Krüger vom Winnicott-Institut Hannover Vorträge über Depression im Kleinkindalter. Beginn ist 19:30 Uhr. Zum Abschluss steht am Mittwoch, 6. Mai 2009, die Depression bei Jugendlichen im Mittelpunkt. Über Ursachen, Anzeichen und Behandlungsmethoden informieren Diplom-Psychologin Christa Rempe-Zurheiden von der Beratungsstelle Osterstraße Hannover und Diplom-Psychologe Stefan Pohl von der Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche der Region Hannover. Beginn der Vorträge in der IGS Linden, Am Lindener Berg 11, ist 18 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erteilt Psychiatriekoordinator Lothar Schlieckau von der Region Hannover unter Telefon 0511/616-44763. 

Kategorie: Familien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.