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Schweinegrippe:Gesundheitsamt empfiehlt Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung

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Angesichts der Ausbreitung eines neuen von Mensch zu Mensch übertragbaren Grippe-Virus in Mexiko und in den USA bereitet  sich auch der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover auf das Auftreten des Virus in der Region vor. „Wir stehen seit Freitag in engem Kontakt mit dem Landesgesundheitsamt und dem Flughafen. Die Krankenhäuser sind ebenso informiert wie die Städte und Gemeinden“, berichtete Dr. Hans-Bernhard Behrends am Montag. „Wir haben ein gutes Netzwerk, um Verdachtsfälle schnell zu identifizieren.“ Bislang gebe es keine Patienten in der Region Hannover mit dem Verdacht auf den neuen Typus der Schweinegrippe. „Wir müssen aber über kurz oder lang damit rechnen, dass das Virus auch in Europa auftritt.“ Eine Diagnose sei relativ zügig möglich, sagte Dr. Hans-Bernhard Behrends. Für den Fall, dass sich ein Verdacht bestätige, sei sofortige Isolation angezeigt. Alle Krankenhäuser verfügten über so genannte Isolationszimmer.  Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt wie bei allen Grippeerkrankungen, die durch Tröpfchen übertragen werden können,  üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Abstandhalten, beim Niesen die Hand – oder besser noch den Ellbogen – vor den Mund halten, nicht mehr die Hand geben, häufiger Hände waschen. „Das ist sinnvoll und hat sich bewährt“, sagte der Leiter des Fachbereichs Gesundheit. Gesundheitsexperten gehen zudem davon aus, dass der neue Grippevirus medikamentös behandelt werden kann. „Eine Ansteckung bedeutet nicht, dass man daran stirbt.“ Ein erster Verdacht hatte sich bereits am Freitagabend ergeben, als ein junger Mann die Sprechstunde des Kassenärztlichen Dienstes mit respiratorischen Beschwerden aufsuchte. Er war am vergangenen Dienstag aus Mexiko gekommen. Dank der unverzüglichen Recherchen des Gesundheitsamtes der Region wurde der Fall verfolgt. In der Diagnose konnte der Verdacht letztendlich ausgeräumt werden.

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