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Politik, Pop und Afri-Cola. 68er Plakate

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Historisches Museum Hannover: 10. Mai bis 12. Juli 2009

Die späten 1960er Jahre sind gekennzeichnet von tief greifenden kulturellen Umbrüchen und politischen Auseinandersetzungen. Unsere heutige Vorstellung von dieser Zeit verbindet sich mit dem Protest. Vorwiegend junge Menschen – Schüler, Studenten und Lehrlinge – begehrten gegen herrschende Konventionen auf und forderten Freiheitsrechte sowie die Abschaffung von Unterdrückung und Ausbeutung überall in der Welt. Dieses politische Engagement bewirkte langfristige gesellschaftliche Veränderungen und war von einem umfassenden kulturellen Wandel begleitet, der sich nicht zuletzt in den Plakaten dieser Zeit spiegelt.  Die Ausstellung, die vom und für das Deutsche Plakat Museum im Museum Folkwang Essen zusammengestellt wurde, zeichnet anhand von Plakaten aus den Bereichen Politik, Kunst, Musik, Theater, Film und Produktwerbung ein Porträt der Jahre um 1968. Das Historische Museum Hannover ergänzt die Ausstellung um einen lokalgeschichtlichen Teil: Mit Fotografien und Objekten vergegenwärtigt es das Stadtbild und die politische Kultur Hannovers dieser Zeit. Aktueller Anlass ist der 40. Jahrestag der Rote-Punkt-Aktion gegen die Erhöhung der ÜSTRA-Fahrpreise 1969. Dieses Ereignis hat sich auch deshalb in die Erinnerung vieler Hannoveraner eingeschrieben, weil es das Lebensgefühl der 68er in verdichteter Form artikulierte.  

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