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Konsequenzen aus Armutsbericht ziehen: Sozialpass jetzt!

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Der erste Armutsatlas des Paritätischen Gesamtverbandes wurde heute mit besonders negativen Zahlen für die Region Hannover vorgelegt. Demnach leben 17 % der Einwohnerinnen und Einwohner in der Region Hannover unter der Armutsschwelle. Niedersachsenweit weist der Armutsatlas einen Wert von 15,5 % aus. Als arm gelten nach diesem Bericht, wer über weniger als 60 % des Durchschnittseinkommens verfügt. "Angesichts dieser Zahlen ist ein dringender Handlungsbedarf geboten. Ein erster Schritt ist die sofortige Einführung eines Sozialpasses, der ein Sozialticket mit starken Ermäßigungen für den ÖPNV beinhaltet", so der Fraktionsvorsitzende der Regions-LINKEN Jörn Jan Leidecker. Stattdessen hielt der Regionspräsident die Behandlung des vorgelegten Antrages für einen Sozialpass in der Regionsversammlung am 12. Mai durch die Regionsfraktion der LINKEN für nicht notwendig. Der Sitzungsstermin wurde ersatzlos gestrichen. "Die Verkündung eines nicht gehaltenen Wahlversprechens kurz vor den Europawahlen steht keiner Partei gut zu Gesicht", so mutmaßt Leidecker über den Grund der Absage der Versammlung.

Kategorie: Politik

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