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Koordinierungszentren Kinderschutz – Kommunale Netzwerke früher Hilfen

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Wenn Kinder in Gefahr sind, ist Eile geboten. Alle Beteiligten müssen dann verbindlich und vor allem verlässlich reagieren", macht Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann den Zweck der "Koordinierungszentren Kinderschutz – Kommunale Netzwerke Früher Hilfen" deutlich. In Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Oldenburg hat Niedersachsen bereits eine engere Zusammenarbeit von Jugendämtern mit den Gesundheitsbehörden, Kinderkliniken, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Hebammen und weiteren Berufsgruppen initiiert.

Für das erfolgreiche Konzept möchte Ross-Luttmann weitere Jugendämter begeistern. Ihnen werden bei Interesse drei Beratungstage durch ein kompetentes Institut ihrer Wahl vom Land finanziert. Dort erhalten sie Hilfestellung beim Aufbau bzw. Ausbau ihrer Netzwerke Früher Hilfen. Für diese Beratungsleistung stellt das Land ab sofort insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

Ross-Luttmann: "Kein Kind darf uns verloren gehen. Damit wir bei den allerersten Anzeichen von Vernachlässigung oder gar Gewalt wirksam reagieren können, ist ein kommunales Netz früher Hilfen entscheidend", unterstreicht die Sozialministerin die Bedeutung der Koordinierungszentren.

Das Kinderschutzkonzept des Landes wird hiermit um einen weiteren, wichtigen Baustein ergänzt. Details dieses Zusatzangebots an Jugendämter werden den interessierten Einrichtungen auf einer Informationsveranstaltung im Niedersächsischen Sozialministerium am heutigen Dienstag erläutert.

www.kinderschutz-niedersachsen.de

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

 

Kategorie: Familien

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