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Alkohol-Kontrollen während des Stadtfestes Ronnenberg

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Gemeinsame Aktion von Region Hannover, Polizei und Deutschem Roten Kreuz zum Schutz von Jugendlichen

Am 20. Juni und 21. Juni 2009 findet das Stadtfest Ronnenberg statt. In einer gemeinsamen Aktion von Region Hannover, Polizei Ronnenberg und dem Deutschen Roten Kreuz Empelde werden Jugendschutzkontrollen durchgeführt, alkoholisierte Jugendliche medizinisch betreut und über die Folgen des Alkoholmissbrauchs informiert. Am Freitagvormittag haben die Beteiligten in Ronnenberg eine entsprechende Handlungsvereinbarung unterzeichnet.

„Effektiver Jugendschutz heißt nicht nur, Minderjährige zu kontrollieren, sondern ihnen auch konkrete Hilfen anzubieten“, sagte Holger Schöne, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit der Region Hannover. „Daher ist es sinnvoll, dass zum Stadtfest Ronnenberg Behörden zusammenarbeiten, um aus einer Hand schnell und effektiv den Jugendschutz zu überwachen und alkoholisierte Minderjährige zu versorgen.“

Auch die Polizei Ronnenberg begrüßt die Kooperation. „Durch unsere gemeinsame Präsenz setzen wir in Ronnenberg auch ein Zeichen, dass wir den Jugendschutz sehr ernst nehmen und nicht dulden, dass sich betrunkene Kinder auf dem Stadtfest aufhalten“, sagte Bernd Kmiec-Schulz vom Polizeikommissariat Ronnenberg. Der Kriminaloberkommissar strich heraus, dass auch Gastronomen, die auf dem Fest Alkohol ausschenken, auf die Einhaltung des Jugendschutzes überwacht werden. „Wenn nötig, leiten wir mit dem gesetzlichen Jugendschutz der Region Bußgeldverfahren ein.“

Ein Zelt des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Gelände des Polizeikommissariats Ronnenberg am Rande des Stadtfestes dient als eine Art Basislager der gemeinsamen Aktion. Hier stehen von Beginn bis Ende des Stadtfestes Ansprechpartner zur Verfügung, hier werden im Ernstfall alkoholisierte Jugendliche durch Sanitäter behandelt und von Mitarbeitern des Teams Jugendarbeit der Region Hannover betreut. Hier holen auch die verständigten Eltern ihre Kinder ab.

„Das Besondere an der Aktion ist, dass direkt vor Ort professionelle medizinische Versorgung und Beratung durch präventive Jugendschützer gekoppelt werden, um den Jugendlichen, aber auch den Eltern unmittelbare Hilfen anbieten zu können“, sagte Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen vom Regionsverband Hannover des Deutschen Roten Kreuzes. Sollte sich die Zusammenarbeit bewähren, wäre aus Sicht aller Beteiligten denkbar, das Modell auch auf andere Stadtfeste zu übertragen.

www.region-hannover.de

PM: Region Hannover

 

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