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„Von Knochenschüttlern und Rädlichkeiten“ – Ausstellung in der Stadtbibliothek

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Noch bis zum 25. Juli 2009 können sich Interessierte in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, über "Knochenschüttler und Rädlichkeiten" informieren. Die Ausstellung zeigt Objekte aus den ersten hundert Jahren der Entwicklung des Fahrrads mit einem Schwerpunkt auf hannoverscher Fahrradgeschichte zwischen 1900 und 1930.

In der Ausstellung sind sieben historische Fahrräder zu sehen: ein Laufrad (Draisine) aus der Zeit der Erfindung des Fahrrads, ein Tretkurbelfahrrad ("Knochenschüttler"), ein Hochrad, frühe Niederräder und ein Rennrad aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

"Rädlichkeiten" ist ein Wort aus der Sammlersprache und bezeichnet historisches Fahrradzubehör, wie alte Fahrradlampen (Öl- und Karbidlampen), Steuerkopfschilder (Fahrradmarken), Schutzblechfiguren, Radlaufsirenen, Abzeichen von Fahrradvereinen- und verbänden und weitere Sammlerobjekte.

Dazu kommen Zeitschriften, Programmhefte, Bilder und Postkarten von radsportlichen Großveranstaltungen in Hannover um 1900, wie vom "Großen Preis von Hannover" (1897-1902) und dem "XI. Bundestag des Deutschen Radfahrerbundes" (1894).

Von Hermann Löns sind Zeitungsausschnitte aus seiner Zeit als hannoverscher Journalist mit Berichten von Fahrradtouren durch Hannover ausgestellt. Eine Vitrine widmet sich den Fahrradwerken August Stukenbrok in Einbeck, dem ersten großen Versandhaus Deutschlands und seinem für die damalige Zeit zukunftsweisenden Marketingkonzept. Erstmals öffentlich gezeigt wird dazu das 2007 von der Stadtbibliothek Hannover erworbene Hermann-Löns-Manuskript "Die Geschichte der `Deutschland`-Fahrradwerke August Stukenbrok in Einbeck" von 1910.

Wer mehr wissen möchte, merkt sich den 23. Juli 2009 vor und nimmt um 17 Uhr an einer Führung durch die Ausstellung mit Detlef Kasten von der Stadtbibliothek teil.
Für Rückfragen steht Kasten unter 168-40483 oder -44185 zur Verfügung.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Kategorie: Kunst & Kultur

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