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Oberbürgermeister Weil erteilt Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit klare Absage

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Zum Schlesiertreffen in Hannover: Oberbürgermeister Weil erteilt Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit klare Absage

Anlässlich des Deutschlandtreffens der Schlesier auf dem hannoverschen Messegelände hat Oberbürgermeister Stephan Weil heute (27. Juni) in seinem Grußwort Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage erteilt. Dabei betonte er, nichts von pauschalen Verurteilungen und Verdächtigungen von Vertriebenenverbänden zu halten, stellte allerdings klar: "Jede Organisation in Deutschland steht in der Pflicht zu verhindern, dass Gegner unserer Demokratie sie als Plattform missbrauchen".

Weil erinnerte daran, dass im Jahr 1950 von den damals 443.941 EinwohnerInnen in Hannover 20,9 Prozent Flüchtlinge und Vertriebene waren, deren Integration in die Stadtgesellschaft eine großartige Leistung gewesen sei – von Aufnahmegesellschaft und Zugewanderten gleichermaßen.

Heute kommen rund ein Viertel der HannoveranerInnen aus anderen Ländern, manche sind Vertriebene, viele kommen mit der Aussicht auf ein besseres Leben. "Eine der großen stadtpolitischen Herausforderungen unserer Zeit ist die Organisation des Zusammenhalts einer Stadtgesellschaft, die sich aus mehr als 170 Nationen zusammensetzt", so Weil weiter. Er habe die Hoffnung, dass die Menschen eine gemeinsame Basis für ein friedliches Zusammenleben finden, auch über tiefe historische Gräben hinweg müsse der Bau von Brücken möglich sein.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Kategorie: Politik

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