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AWO: Unverständnis gegenüber Idee, KiTa-Tarife zu erhöhen

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"Uns ist unverständlich, wieso jetzt die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten ins Spiel gebracht werden, wo sich in der Stadt Hannover doch eigentlich alle im Klaren darüber sind, dass diese Gebühren abgeschafft werden sollen ", wundert sich Burkhard Teuber, Geschäftsführer der AWO Region Hannover e.V. "So wollten wir unsere Kampagne "Kinder sind mehr wert" nicht verstanden wissen, in der die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege mehr Qualität und bessere Standards in der Kinderbetreuung fordert", betont Jochen Flitta, Geschäftsführer der AWO Bezirksverband Hannover e.V.

Nachdem die Einbrüche in den kommunalen Steuereinnahmen durch die Wirtschaftskrise die Stadt zu einem harten Sparkurs zwingen, prüft die Stadtverwaltung mögliche Maßnahmen, bei denen unter anderem auch das Thema Erhöhung von KiTa-Gebühren auf den Tisch kam. Die AWO fordert dagegen seit langem einen kostenlosen Zugang zu allen Bildungseinrichtungen. "Die Rolle der Kindertagesstätten als Bildungseinrichtung wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Auch hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte ein bezahlbarer KiTa -Platz für alle Eltern ermöglicht werden, denn nur so können die dringend benötigten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge erwirtschaftet und eine Teilhabe für alle ermöglicht werden", sagt Burkhard Teuber. "Genau wie die einstigen Schulgebühren müssen Elternbeiträge in Kitas daher abgeschafft werden." Die AWO Region Hannover e.V. ist Träger von 38 Kindertagesstätten in der Stadt Hannover.

Und Jochen Flitta ergänzt: "Kinder sind unsere Zukunft. "Wie wärs zur Abwechslung mal mit einer langfristigen und effektiven Denkweise. Wer die Eltern entlasten und allen Kindern gleiche Chancen offerieren würde, der hätte endlich ein Konjunkturprogramm, das zukunftsweisend wäre".

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