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Rathenauplatz: Stadt bekräftigt Nutzungseinschränkungen

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Nach den öffentlichen Diskussionen der vergangenen Tage über die Nutzung des Rathenauplatzes unter anderem durch Skater und Freestyle-Radfahrer hat die Stadt heute die am Mittwoch (15. Juli) ausgesprochenen Nutzungseinschränkungen bekräftigt. Danach ist auf dem Platz das Radfahren, Skaten, Grillen und Übernachten verboten.

Die Stadtverwaltung vertritt nachdrücklich die Auffassung, dass der Rathenauplatz, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Denkmals für die ermordeten Juden, keine Nutzung durch Skater, Freestyle-Radfahrer o. ä. zulässt. Dafür ist der Platz weder nach seinem Charakter vorgesehen noch von den baulichen Gegebenheiten her geeignet. Durch die zweckentfremdeten Nutzungen sind bereits Schäden am Denkmal bzw. den Zuwegen entstanden.

 

Auch das Übernachten bzw. Grillen auf den Rasenflächen widerspricht dem Charakter und der Zweckbestimmung des Platzes. Um die Information hierüber sicher zu stellen, werden demnächst zusätzliche Schilder angebracht.

Im Übrigen steht der Rathenauplatz allen gesellschaftlichen Gruppen zur Nutzung zur Verfügung; hierzu gehört auch das Niederlassen auf den Grünflächen.

Die Parkranger des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün sowie die Servicegruppe Innenstadt werden versuchen, in Gesprächen mit den verschiedenen Gruppen Verständnis für die Maßnahmen der Stadt zu erreichen. Dies gilt in besonderem Maß für die Jugendlichen, die durch MitarbeiterInnen des Jugendschutzes angesprochen werden. Dabei soll auch auf andere Möglichkeiten zur Ausübung dieser sportlichen Aktivitäten im Stadtgebiet verwiesen werden.

Offensichtlich wohnungslose Personen werden von den MitarbeiterInnen der City-Straßensozialarbeit angesprochen werden, um ihnen gegebenenfalls nachhaltigere Hilfsmöglichkeiten zu vermitteln.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

Kategorie: Politik

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