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FDP gegen generelle Nutzungsverbote auf dem Opernplatz

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Die FDP-Fraktion fordert zur Entschärfung der Nutzungsproblematik auf dem Opernplatz die Entfernung der Verbotsschilder und die Umsetzung eines ganzheitlichen Lösungskonzeptes. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Wilfried H. Engelke erläutert diesen Ansatz:„Wir sind gegen dieses ständige Herumwursteln mit Verboten hier und Verboten da. Wir fordern die Umsetzung ernsthafter Maßnahmen im Rahmen eines integrativen Konzepts:

1. Die Verbotsschilder müssen weg. Die ausgesprochenen Verbote bringen nichts und fordern nur dazu heraus dagegen zu verstoßen.

2. Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft müssen zusammen mit den Jugendlichen in dieser Stadt – ausdrücklich unter Einbeziehung der verschiedenen Subkulturen – in einen Dialog über gegenseitige Rücksichtnahme und die Nutzung unserer öffentlichen Plätze treten. Dadurch können Vorurteile abgebaut und mehr Akzeptanz für die unterschiedlichen Interessen geweckt werden.

3. Wir alle müssen uns überlegen, wie wir noch mehr Plätzen in Hannover die Aufenthaltsqualität verschaffen können, die zurzeit augenscheinlich der Opernplatz hat.

4. Die Verwaltung muss sich intensiver darum bemühen in Kooperation mit den Skateboard fahrenden Jugendlichen einen Skate-Park in Innenstadtnähe einzurichten. Die FDP-Fraktion hatte dazu im letzten Jahr als Ort den Welfenplatz vorgeschlagen, was von Rot-Grün aber mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden war.

5. Die Verwaltung muss prüfen, ob zum Beispiel an der unteren Stufe des Mahnmals, den Kanten der Lampenpodeste auf dem Opernplatz, den Mauern der Rampen, Bordsteinen etc. so genannte Skatestopper angebrachte werden sollten. Dadurch würden die Unverbesserlichen davon abgehalten teuere Bauwerke zu beschädigen, ohne das gleich jede Art von Skaten verboten wird. Gleichzeitig würden teure Baukörper, die von den Bürgern unserer Stadt mit Ihren Steuergeldern bezahlt wurden wirksam geschützt. (Skatestopper sind kleine Hindernisse aus Metal, die an den Kanten von Mauern, Stufen oder Bänken angebracht werden, um das „grinden“ und „sliden“ zu vereiteln.

6. Polizei und städtisches Ordnungsamt müssen stärkere Präsenz zeigen und nötigenfalls auch durchgreifen.“

Kategorie: Politik

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