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City-Gemeinschaft erweitert ihr Aufgabengebiet

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Hannover soll auch in Zukunft von attraktiven Veranstaltungen profitieren

Die City-Gemeinschaft Hannover e.V. hat sich von 2010 an neue Ziele gesetzt. Durch die Insolvenz der Hannover-City GmbH gibt es für den Verein, bei dem mehr als 100 Firmen Mitglieder sind, die Herausforderung, die Bereiche Citymarketing und Eventmanagement zu stärken. Die City-Gemeinschaft, die im hannoverschen Wirtschaftsleben seit Jahrzehnten erfolgreich und kompetent arbeitet, sieht sich in der Verantwortung, zum Wohl der Innenstadt einige der Aufgaben zu übernehmen, die in den vergangenen beiden Jahren von der Hannover-City GmbH umgesetzt wurden.

Dazu wurde ein Zwei-Säulen-Konzept entworfen, das die Aufgabenbereiche der City-Gemeinschaft Hannover e. V. neu definiert. Die erste Säule stützt den bisherigen bekannten Tätigkeitsbereich, die zweite Säule trägt zukünftig diejenigen Aufgabenbereiche der Hannover-City GmbH, die weitergeführt werden sollten. Hierbei handelt es sich um Aktionen, Produkte und Veranstaltungen, die die Innenstadt beleben, ihr Profil prägen und BesucherInnen nach Hannover locken. Ihre Vermarktung kann von der Hannover Marketing- und Tourismus-Gesellschaft übernommen werden.

Konkret plant die neue zweite Aktions-Säule der City-Gemeinschaft die Durchführung der erfolgreichen verkaufsoffenen Sonntage und der Weihnachtsbeleuchtung sowie eine Fortführung des bisher von der City GmbH betreuten Moonlight-Shopping. Weiterhin sind Sonderveranstaltungen wie "Ab in die Mitte 2010 – 10 Jahre nach der EXPO 2000", "Masala auf dem Marktplatz", das Festival "Klassik in der Altstadt" und der Laternenumzug für Familien und Kinder am vierten verkaufsoffenen Sonntag geplant.

Bezogen auf die Quartiere sieht sich City-Gemeinschaft als Brückenbauer. "Wir wollen die Aufgaben der Quartiere keineswegs übernehmen", sagt City-Gemeinschaft-Vorstand Bernd Voorhamme. "Sie sollten sich ein eigenes Profil für die jeweiligen Quartiere geben und ihre Ideen in unser umfassendes Netzwerk einspeisen. Wir bieten an, die eigenständigen, stadtteilbezogenen Aktivitäten der Quartiersvereine zu koordinieren und zu unterstützen."

Um das neue Konzept der City-Gemeinschaft zu realisieren und die Aktionssäule auf eine gesunde Basis zu stellen, wird ein eigener Wirtschaftsplan erstellt. Die erforderlichen Finanzen sollen von Fördermitgliedern der City-Gemeinschaft, Sponsoren und der Landeshauptstadt Hannover zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung für eine solide Planung ist, dass die Gelder für mindestens drei Jahre zugesagt werden müssen.

Auch personell wird es bei der City-Gemeinschaft eine Erweiterung geben. Vorstand Bernd Voorhamme und Geschäftsführer Dirk Aigner stehen dem Verein weiterhin planmäßig bis zum Jahr 2011 zur Verfügung. Darüber hinaus wird eine jüngere Persönlichkeit gesucht, die die neue Aktions-Sparte koordiniert und in das Aufgabengebiet eines Geschäftsführers hineinwachsen soll.

Die Stadtverwaltung begrüßt das Zwei-Säulen-Konzept der City-Gemeinschaft. "Wir sind sehr froh, dass es dadurch zukünftig einen einheitlichen Ansprechpartner für alle Interessengruppen in der Innenstadt gibt und dass, wie in den vergangenen Jahren, attraktive Veranstaltungen stattfinden", so Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff. "Die Verwaltung begrüßt es besonders, dass mit dem Engagement der City-Gemeinschaft sowohl die verkaufsoffenen Sonntage, als auch die Weihnachtsbeleuchtung und darüber hinaus in Zukunft auch weitere Aktionen durchgeführt werden können", so Mönninghoff weiter.

Die Stadt, so der städtische Eventmanager Klaus Timaeus, werde nach bereits geführten Gesprächen mit den Lizenzinhabern außerdem dafür sorgen, dass die "Fete de la Musique", eine Veranstaltung, die in diesem Jahr von der Besucherzahl her sehr erfolgreich war, auch im nächsten Jahr stattfinden könne.

Wenn sich auch private Sponsoren engagieren, wird sich die Stadt im Rahmen der Wirtschaftsförderung, vorbehaltlich entsprechender Beschlüsse zum Haushalt 2010, an der Finanzierung des erweiterten Engagements der City-Gemeinschaft beteiligen, denn Hannovers Innenstadt ist, neben der wirtschaftlichen Bedeutung als zentraler Einkaufsstandort Norddeutschlands, ein wichtiges Aushängeschild für die Attraktivität der Stadt.

Bei dem jetzt von der City-Gemeinschaft vorgestellten Modell haben aus Sicht der Stadt auch die Quartiersvereine eine wichtige Rolle, denn sie können sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um Aktivitäten in ihren jeweiligen Quartieren kümmern, während die City-Gemeinschaft die Koordinationsfunktion für die ganze Innenstadt wahrnimmt.

"Die HMTG wird sich für Hannovers City auch in den nächsten Jahren in dem Maße engagieren, wie die Quartiere und Einzelhändler es ebenso tun werden. Die Entwicklung der City muss ein Gemeinschaftsprojekt aus Public- und Private-Engagement bleiben", so Hans Christian Nolte, Geschäftsführer Hannover Marketing und Tourismus GmbH.

Gemeinsame Pressemitteilung von City-Gemeinschaft Hannover e. V. und Landeshauptstadt Hannover 

Kategorie: Mitte - Calenberger Neustadt

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