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ver.di und NGG starten „Dumpinglohn-Melder“ zur Bundestagswahl

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Fünf Euro pro Stunde: Die Gewerkschaften ver.di und NGG sagen Niedriglöhnen den Kampf an. Sie starten einen Dumpinglohn-Check zur Bundestagswahl.

Fünf Euro pro Stunde: Die Gewerk-

schaften ver.di und NGG sagen

Niedriglöhnen den Kampf an.

Sie starten einen Dumpinglohn-Check

zur Bundestagswahl.

22.600 „Aufstocker“ in der Region Hannover: Dumpinglöhnen auf der Spur

Dumpinglöhnen auf der Spur: Fünf Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Gewerkschaften ver.di und NGG eine Bestandsaufnahme der Einkommenssituation in der Region Hannover machen. Im Fokus dabei: die Niedriglöhne. In der Region Hannover sind nach Angaben von ver.di und NGG mehr als 22.600 Erwerbstätige trotz ihrer Arbeit auf staatliche Zuschüsse angewiesen. „Die so genannten ‚Aufstocker’ können von dem, was sie mit ihrer Arbeit verdienen, nicht leben. Schuld daran sind häufig Niedriglöhne von 5,50 Euro oder weniger“, sagt Willi Grewe.

Für den Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Hannover/Leine-Weser ist es „ein unhaltbarer Zustand, wenn Menschen trotz Vollzeitarbeit auf Geld aus dem Hartz-IV-Topf angewiesen sind“. „Wir wollen wissen, wie gut oder wie schlecht Chefs in der Region Hannover bezahlen“, sagt Hans-Werner Maier von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Der Geschäftsführer der NGG-Region Hannover kündigte ein bundesweites „Niedriglohn-Barometer“ an. Für dessen Ausschlag nach unten seien auch in der Region Hannover gezahlte Dumpinglöhne entscheidend. „Gerade Frauen verdienen oft extrem wenig“, so Maier. Friseurinnen, Kellnerinnen oder Verkäuferinnen in Bäckereien arbeiteten häufig im unteren Lohnspektrum. Die Gewerkschaften ver.di und NGG treten für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde ein. Sie appellieren an Beschäftigte in der Region Hannover, Dumpinglöhne zu melden – per Internet unter www.dumpinglohn.de. Betroffene können sich auch direkt an den ver.di-Bezirk Hannover/Leine-Weser (Telefon: 0511 / 12 40 00) oder an die NGG-Region Hannover (Telefon: 0511 / 12 10 20) wenden.

Kategorie: Politik

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