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Rut-Bahlsen-Haus: Venneberg & Zech Architekten gewinnen Wettbewerb

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Der Architektenwettbewerb für das Rut-Bahlsen-Haus, zu dem acht Büros eingeladen waren, ist erfolgreich abgeschlossen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Wolfgang Schneider, Präsident der Niedersächsischen Architektenkammer, hat in seiner Sitzung am 18. August den ersten Preis an Venneberg & Zech Architekten, Hannover vergeben. Der zweite Preis geht an Architekten Bahlo, Köhnke, Stosberg & Partner, Hannover, der dritte an dRei Architekten, Dirk Reinhard, Hannover. Die Preisgelder betragen 9.000, 6.500 und 4.500 Euro.

Das Preisgericht hat einstimmig empfohlen, den ersten Preisträger mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.

Die Umsetzung des Entwurfs soll 2010 erfolgen.

Die Wettbewerbsbeiträge sind in den nächsten drei Wochen im Foyer der Bauverwaltung zu sehen.

Die Ausgangslage

Im März 2009 haben die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover vereinbart, gemeinsam eine neue Kindertagesstätte mit integrativer Betreuung von Krippe bis Hort und angeschlossener Beratungsstelle für Eltern und Fachkräfte im Heideviertel zu errichten. Den Neubau des "Rut-Bahlsen-Hauses" auf einem 2.900 Quadratmeter großen städtischen Grundstück, der bis Ende 2011 fertig gestellt sein soll, wird die Stiftung zu 80 Prozent finanzieren; dafür stellt sie drei Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sie sich fünf Jahre lang mit je 100.000 Euro an den integrationsbedingten Folgekosten für Beratung und Betreuung.

In der neuen Einrichtung ist innerhalb eines Rahmens von fünf Gruppen (zwei Krippe, zwei Kindergarten, eine Hort) die altersübergreifende und integrative Betreuung von 78 Kindern (24 Krippe, 36 Kindergarten, 18 Hort), darunter 16 Kinder mit Behinderung (vier Krippe, acht Kindergarten, vier Hort) vorgesehen. Die Gruppenstruktur soll dabei zeitnah zur Eröffnung dem aktuellen Bedarf entsprechend festgelegt werden.

Der Wettbewerb

Auslober sind die Landeshauptstadt Hannover und die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung.

Der Wettbewerb war als nicht offenes, einphasiges anonymisiertes Verfahren für eine Gebäudeplanung angelegt. Die acht Teilnehmer wurden direkt bestimmt.
Als Preisrichter fungierten Stadtbaurat Uwe Bodemann: Professor Dr. Burkhard Huch, Vorstandsvorsitzender der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung; Professor Bertold Penkhues, Architekt, Kassel; Wolfgang Schneider, Architekt, Hannover; Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter.

Die Beurteilung der Arbeiten wurden folgende Kriterien gleichrangig zugrunde gelegt:

  • Städtebauliche und architektonische Qualität
  • Programm-/ Funktionserfüllung, innere Erschließung/ Raumqualität
  • Äußere Erschließung/ Freiraumqualität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Konstruktives Konzept und technische Realisierbarkeit
  • Energetisches Konzept/ Ökologie

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

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