Familien
Schreibe einen Kommentar

Darf es ein bisschen mehr jugendliche Demokratie sein?

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Unter der Überschrift "…und morgen bestimmen wir" haben sich 43 junge Menschen aus Hannover, Frankfurt, Navarra und Verona auf Einladung der Stadt Verona in diesem Sommer für zehn Tage in Bardolino am Gardasee zusammengefunden. Neben der persönlichen Begegnung standen die Themen "Jugend und Demokratie" und ein kultureller Austausch der Kulturen auf dem Programm. Die hannoverschen Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren nahmen über den Jugend Ferien-Service der Landeshauptstadt Hannover an diesem Projekt teil.

"Gibt es bei Euch Demokratie und wie wird diese wahrgenommen?" "Wie integriert fühlen sich die Jugendlichen in die Politik" und: "Darf es gern auch etwas mehr sein?" Diese und viele andere Fragen wurden gleich zu Beginn der Begegnung thematisiert. Das Interesse an diesen Fragen war groß und es war manchmal richtig schwierig, in den Diskussionen auch ein Ende zu finden. Für die Organisatoren und das multilaterale Team war das ein toller Start, denn damit war der Grundstein für alle weiteren Tage gelegt.

In verschiedenen Workshops wurde in multilateral gemischten Kleingruppen akribisch eine "Stadt" entwickelt – "Dreamfield". Hoch im Kurs standen dabei die erneuerbaren Energien und Umweltschutz – Themen, die auch zu Hause immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Kreativität und Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Um das Bild abzurunden: Natürlich gehören auch BewohnerInnen in die Stadt und um diese musste intensiv geworben werden. Theoretisch, denn die Stadt existierte nur als "Collage" und so wurde Demokratie ganz wie von selbst erlebt und gelebt. Alles, was selbst ausgedacht, gebastelt, gemalt und mit sonstigen Mitteln hergestellt wurde, fand seinen Platz in "Dreamfield" und wurde zuvor intensiv gemeinschaftlich besprochen und entschieden.

Der gemeinsame Umgang mit demokratischen Prozessen war aber nicht alles, was diese multilaterale Jugendbegegnung ausmachte. Natürlich hatten die GastgeberInnen auch ein attraktives Rahmenprogramm vorbereitet mit vielen Möglichkeiten, sich noch näher kennen zu lernen und Freundschaften aufzubauen. Dazu gehörte auch der Empfang im Rathaus von Verona, die Besichtigung der Catullo Thermen, Rafting auf der Etsch sowie "Chillen" und Baden am und im Gardasee.

Für alle war das eine großartige Erfahrung. Das Engagement der Beteiligten lässt hoffen, dass diese jungen Menschen sich nun zuhause stärker in die demokratische Gestaltung ihres Gemeinwesens einbringen.

Das Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und diese übernehmen dafür keine Haftung.

Die Fortsetzung solcher Projekte ist beabsichtigt. Interessenten können sich beim Jugend Ferien-Service melden: Tel. 168 44402,  E-Mail: jugendferienservice@hannover-stadt.de.

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Kategorie: Familien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.