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Mordfall im Nahverkehr

DIE LINKE für belebte Haltestellen und erinnert an sichere Busse und Bahnen in der Region

 DIE LINKE in der Regionsversammlung warnt in der Debatte über die Sicherheit in Bussen und Bahnen im Zuge des Münchner Mordfalls vor Hysterie. „Es ist falsch den ÖPNV als Ballungszentrum der Gewalt zu betrachten, es gibt Orte und Bereiche wo wesentlich mehr passiert“, sagt der verkehrspolitische Sprecher Stefan Müller. Trotzdem dürfe der Vorfall nicht verharmlost werden. DIE LINKE plädiert dafür, die soziale Kontrolle durch belebte Haltestellen zu verbessern. „Das kann beispielsweise durch Kioske an den S-Bahnhaltestellen geschehen“, erläutert Müller. „Dort könnten auch Fahrscheine verkauft werden, statt immer nur Automaten aufzustellen.“ Kameras in den Fahrzeugen seien kaum eine Lösung, weil sie im Zweifel keine Tat verhindern könnten.

 

 

 DIE LINKE erinnert daran, dass Gewalt von Jugendlichen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Auch fehlende Jobs und Zukunftsperspektiven setzen jungen Menschen zu. DIE LINKE fordert deshalb, Ausbildungsplätze zu garantieren und öffentlich geförderte Arbeitsplätze bei fairem Lohn für Jugendliche einzuführen. „Aber das ist nur eine Spitze des Eisberges“, so Müller. „auch die Vermittlung demokratischer Werte, der Zugang zu Bildung und Freizeitangeboten sind Teil von Gewaltprävention. Eine solche Eskalation der Gewalt, darf nicht auf eine Ursache reduziert werden, sondern muss in seiner Komplexität betrachtet und bekämpft werden."

Kategorie: Verkehrsinformationen

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