Allgemeine Nachrichten
Schreibe einen Kommentar

Helfen statt wegschauen: Innenminister und üstra werben für mehr Zivilcourage

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

„Zivilcourage hat viele Gesichter – Zeig Deins“ – unter diesem Motto werben der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann und die üstra für Zivilcourage. Die Kampagne wird im Fahrgastfernsehen der üstra und auf Plakaten in den unterirdischen Stadtbahn-Stationen gezeigt und soll Menschen ermutigen, anderen beizustehen, die sich für Schwächere einsetzen. „Wir wollen die Menschen ermutigen jetzt gerade Zivilcourage zu zeigen – jeder auf seine eigene Art. Aufzustehen, auch wenn anderen sitzenbleiben, um gemeinsam mit anderen Fahrgästen das Wort zu ergreifen, die Polizei zu rufen oder den Notrufknopf zu drücken. Häufig sind es die kleinen Dinge die helfen“, sagte Schünemann.

„Busse und Bahnen sind sichere Verkehrsmittel“, erklärte der üstra-Vorstandsvorsitzende André Neiß, „wir beschützen unsere Fahrgäste wirksam durch das Sicherheitspersonal der protec und unsere Investitionen in die Video- und Notruftechnik. Wir wollen mit der Kampagne dazu beitragen, in unserer Gesellschaft, deren Teil wir als Verkehrsunternehmen sind, für Zivilcourage zu werben.“ Menschen sollen sich durch den schrecklichen Vorfall in München nicht entmutigen lassen, Verantwortung für ihre Mitmenschen, insbesondere die Schwächeren, zu übernehmen, betonte André Neiß.

Die Polizei wird ihre Präsenz in den nächsten Wochen auch im Bereich der Nahverkehrsstrecken erhöhen, kündigte Schünemann an. Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienstleister protec, einer Tochterfirma der üstra, werden sie wie immer für die Fahrgäste ansprechbar sein, auch in Fragen, wie der Einzelne helfen kann. Neiß und Schünemann waren sich einig, dass jeder Zivilcourage leisten kann. Ein Sechspunktekatalog soll den Bürgern dabei helfen, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll. Die Checkliste wird auch im Internet unter www.aktion-tu-was.de abrufbar sein. Im Innenministerium wird darüber hinaus eine Arbeitsgruppe mit Sicherheitsfachleuten des Ministeriums und der Nahverkehrsunternehmen über einen Ausbau der Videotechnik sowie der Notrufeinrichtungen beraten. „Bereits jetzt besteht in vielen Bereichen eine sehr gute technische Ausstattung. Die Fachleute sollen prüfen, ob es noch weitere Optimierungsmöglichkeiten gibt. Dafür leistet die Landesregierung eine Anschubfinanzierung von 500.000 Euro“, so Innenminister Schünemann.

www.uestra.de

PM: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

 

Kategorie: Allgemeine Nachrichten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.