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Besucheransturm im Paradies

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Knapp bis dahin 50. 000 Menschen besuchten die Garten.Eden.Kirche

Wo geht’s hier zum Paradiesgarten? In der Gartenregion Hannover gab es seit April 2009 nur eine Antwort auf diese Frage: Der Garten Eden befindet sich in der nordhannoverschen Christuskirche. Hier hatte der Evangelisch-lutherische Sprengel Hannover das Kircheninnere und den umgebenden Conrad-Wilhelm-Hase-Platz in ein grünes Gesamtkunstwerk verwandelt, sein zentraler Beitrag zum Gartenjahr. Statt Kirchenbänke und Kanzel erfüllten Blumen und Palmen das Kirchenschiff. Ein großer Gazekokon mit weichem Sandboden bot Raum für Gottesdienste und Gebete, für über 70 Lesungen und Konzerte, zahlreiche Führungen und zuletzt das Internationale Gartensymposium.

Pünktlich am Ostersonntag war die Garten.Eden.Kirche eröffnet worden, zu Erntedank am Sonntag, 4. Oktober, schließt sie ihre Pforten. Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann zieht eine positive Bilanz: „Das Projekt hat dem Gartenthema religiöse Tiefendimension und spirituelle Strahlkraft gegeben. Es war ein Höhepunkt der Gartenregion. Wir konnten die rund  50. 000 Besucherinnen und Besucher, Menschen jeden Alters und jeder Religion willkommen heißen.“ Das Konzept, den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft mit einem Projekt zu beleben, das Religion, Kunst und Landschaftsarchitektur miteinander verbindet, sei aufgegangen. Auch die Weidenkokons und der Schilderwald auf dem Kirchenvorplatz seien von der multikulturellen Umgebung gut angenommen worden. „Bei gutem Wetter wurde in den Kokons sogar gepicknickt“, berichtet Projektkoordinatorin Beate Woltmann. Der Stadtrat wird in Kürze darüber entscheiden, ob die Kunstinstallationen längerfristig bleiben dürfen. Nach Erntedank geht es ans große Aufräumen. Etwa 5 Wochen wird es dauern, um den Paradiesgarten abzubauen. Die über 240 Quadtratmetern große Sandfläche wird abgetragen, knapp 70 Palmen kehren zurück in die Stadtgärtnerei Freiburg, unzählige Blumen und Pflanzen werden umgetopft. Danach nimmt die Christuskirche wieder ihre normale Gestalt an.

Festlicher Abschlussgottesdienst der Garten.Eden.Kirche „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde“ mit künstlerischer Uraufführung mit Tanzkunst von Ulrike Wallis und anschließendem Empfang. Sonntag, 4. Oktober 2009, 11 Uhr. Herzliche Einladung!

 

PM: Region Hannover

 

Kategorie: Allgemeine Nachrichten

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