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Europa in Hannover: Polnischer Tag im Rathaus – Polska wita!

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Ausstellung: Polnischer Tag im Rathaus

Ausstellung: Polnischer Tag im Rathaus

Am 15. Oktober 2009 (Donnerstag) veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der Reihe "Europa in Hannover" einen Polnischen Tag im Rathaus – in enger Zusammenarbeit mit hiesigen polnischen Institutionen, Vereinen und Verbänden, Unternehmen und engagierten Personen aus der Zivilgesellschaft wie auch der Botschaft der Republik Polen in Berlin. Alle, die sich für polnische Kultur, Sprache, Geschichte und Politik interessieren, sind herzlich willkommen.

Es gibt vielfältige Gründe, einen Polnischen Tag zu feiern: Die Deutsch-Polnische Gesellschaft in Hannover feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum, und die Städtepartnerschaft Poznañ-Hannover wird ebenfalls 30 Jahre alt. Polen blickt zurück auf 20 Jahre freie Wahlen und fünf Jahre EU-Mitgliedschaft.

Ab 16 Uhr steht das Rathaus ganz im Zeichen Polens. Das Programm am Nachmittag bietet neben vielen Informationen zu Land und Leuten Rathausführungen in polnischer Sprache, Schnupperstunden "Polnisch für Anfänger" und interkulturelles Training für Polen und Deutsche.

Um 18 Uhr geht es in der Kuppelhalle um "Polen verstehen". Nach der Eröffnung von Oberbürgermeisters Stephan Weil spricht S.E. Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Berlin, zu "Noch ist Polen nicht verstanden". Neben Grußworten und einen Korrespondentengespräch mit deutsch-polnischen Betrachtungen ist auch Musik aus Polen zu hören. Das komplette Programm kann im Internet unter www.integration-hannover.de heruntergeladen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für einige Programmpunkte ist eine Anmeldung bis zum 10. Oktober 2009 erforderlich: per Mail an gudrun.seth@hannover-stadt.de, per Fax an 168-44025 oder per Post an Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Integration, Politik und Verbände, Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover.

In der Reihe "Europa in Hannover" stellt die Landeshauptstadt Hannover die hier lebenden EinwohnerInnen aus einem anderen europäischen Staat in den Mittelpunkt – mit dem Polnischen Tag bereits zum 19. Mal. Wir reden über Kultur und Lebensart, sprechen über unterschiedliche Sichtweisen und suchen nach dem gemeinsamen europäischen Nenner. Ganz im Sinne von Jean Monnet: "Wir einigen keine Staaten, wir verbinden Menschen". Oder auf Polnisch: "My nie laczymy pañstw, my jednoczymy ludzi".

 

Ausstellung: Polnischer Tag im Rathaus

Ausstellung: Polnischer Tag im Rathaus

Ausstellungseröffnung am Vortag

In Verbindung mit dem wird bereits am Vortag (14. Oktober) um 16 Uhr die Ausstellung "Geschichte von jenseits des Eisernen Vorhangs" auf dem Trammplatz vor dem Rathaus eröffnet. Die für den öffentlichen Raum konzipierte Wanderausstellung mit 24 Bildtafeln entstand im Europäischen Solidaritätszentrum auf dem historischen Gelände der Lenin Werft in Gdañsk/Danzig. Sie dokumentiert die polnische Geschichte nach 1945 und die Rolle der Gewerkschaft Solidarnosc im Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit, der 1989 zur politischen Wende in Europa führte.

Zur öffentlichen Ausstellungseröffnung sprechen Oberbürgermeister Stephan Weil, Dr. Jürgen Oehlerking, Staatssekretär im Niedersächsischen Innenministerium, Andrej Osiak, Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg und Prof. Dr. Jan Waszkiewicz, 1. Marschall a. D. der niedersächsischen Partnerregion Großpolen. Die Ausstellung ist vom 14. bis zum 16. Oktober anlässlich des Polnischen Tages auf dem Trammplatz zu sehen, anschließend steht sie bis zum 25. Oktober auf dem Platz der Weltausstellung.

Am gleichen Tag findet um 18 Uhr im Hodlersaal des Rathauses in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Hannover ein Wirtschaftsgespräch "Gesprächskreis Ostgeschäft: Polen – fünf Jahre Erfahrung in der EU" statt. Anmeldung und Information unter Telefon 3107-339 oder www.hannover.ihk.de.

Kategorie: Politik

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