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Polizei ermittelt wegen Verdacht des Betruges in der Innenstadt

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Unbekannte sprechen seit zirka drei Wochen immer wieder Passanten in der Fußgängerzone der Stadt Hannover an und drängen diese zum Abschluss von Telefonverträgen. Die Täter suggerieren ein günstiges Angebot und täuschen über die tatsächlichen Vertragsinhalte offensichtlich hinweg. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.    

Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Täter seit ungefähr drei Wochen im Innenstadtbereich Hannovers unterwegs. Bei der Polizei wurden bereits diverse Anzeigen erstattet, die den gleichen Hintergrund betreffen: Meist jugendliche beziehungsweise heranwachsende Werber sprechen auf offener Straße Passanten an und bieten diesen im Rahmen einer Werbeaktion günstige Telefonverträge an. Diese stellen sich jedoch später als DSL-All-Inclusiv-Angebote (Flatrates für Telefon und/oder Internet) heraus. Ebenso werden den Opfern auch preiswerte SIM- oder Prepaid-Handy-Karten versprochen. Die Anzeigenerstatter fühlen sich durch die Angebote getäuscht, da die Verträge wesentlich teuer sind, als von den Unbekannten zuvor versprochen worden war. Zu den aktuellen Fällen hat die Polizei nun die Ermittlungen aufgenommen und prüft Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten. Ob bereits das Grundangebot nicht mit den versprochenen Leistungen übereinstimmt oder die Verträge nachträglich gefälscht werden, ist hier eine zentrale Frage für die Ermittler. Die Polizei warnt grundsätzlich davor, Verträge auf offener Straße abzuschließen und rät, diese erst nach sorgfältigem Durchlesen und vollständiger Klarheit über die Leistungserbringung zu unterschreiben. Weitere Geschädigte mögen sich bitte zwecks Anzeigenerstattung bei einer Polizeidienststelle melden.

PM: Polizeidirektion Hannover

 

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