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Schlammbank am Ostufer des Maschteichs wird ausgebaggert

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Eine größere Schlammbank im Ostbereich des Maschteichs zum Landesmuseum hin wird in der kommenden Woche (19. bis 23. Oktober) ausgebaggert. Ein Schwimmponton mit einem kleinen Bagger arbeitet sich von der Wasserseite her bis zum Ufer vor und baggert Schlamm aus. Das Teichsediment wird mit Metallschuten am Ostufer angelandet, dort mit einem Bagger auf Container umgeladen und zur Entwässerung auf einen Trockenpolder der Stadtentwässerung abtransportiert.

Vor dem Ostufer hat sich eine bis zu 60 Zentimeter dicke Schlammschicht auf dem Boden abgelagert. Der teilweise sehr dichte Bewuchs mit Seerosen hat dazu geführt, dass sich in den oberen Schichten dichter Wurzelfilz gebildet hat. Sauerstoffhaltiges Wasser konnte nicht mehr zufließen, der darunter lagernde Schlamm hat sich mit organischen Stoffen angereichert. Durch die dann entstehenden Fäulnisprozesse bildet sich Schwefelwasserstoff.

Ausgebaggert wird allerdings nur einen begrenzten Teil von etwa der Teichmitte bis vor die kleine Landzunge am Ostufer. Am Uferrand bleibt ein rund drei Meter breiter Sedimentstreifen bestehen, um den Seerosengürtel weiterhin zu erhalten.

Im Anschluss daran wird der Maschteich erneut durch den Fischereipächter Moeller aus Hemmingen befischt. Ziel ist es, den Teich geregelt zu bewirtschaften und dauerhaft mit Edelfischen zu besetzen.

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