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Fortschreibung der Nachtflugregelung für den Flughafen Hannover-Langenhagen

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Das niedersächsische Verkehrsministerium hat dem Flughafen Hannover-Langenhagen die künftig geltende Nachtflugregelung erteilt. Demnach wird wie bisher der Flugbetrieb in der Nacht nicht kontingentiert, allerdings wird der Einsatz von lautem Fluggerät untersagt. In der neuen Nachtflugregelung sieht der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) ein ermutigendes Zeichen für den gesamten Luftverkehrsstandort Deutschland und für Niedersachsen.

Die ADV weist darauf hin, dass bereits im Flughafenkonzept der Bundesregierung der Flughafen Hannover-Langenhagen "als wichtigen Bestandteil des dezentralen deutschen Flughafensystems" hervorgehoben wurde. Hierzu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: "Insbesondere eine noch weitere Verschärfung für Nur-Frachtflüge hätte der Absicht der Bundesregierung, am Flughafen Hannover-Langenhagen den regionalen Bedarf für Frachtverkehre für die Nordwestregion der Bundesrepublik zu bündeln, widersprochen."

Nach ADV-Einschätzung stellt die jetzt getroffene Regelung einen ausgewogenen Kompromiss zwischen dem Schutzbedürfnis der Bevölkerung und den erforderlichen Betriebszeiten dar.

Besonders hebt der Flughafenverband ADV hervor, dass mit Nachtflügen am Flughafen Hannover-Langenhagen ca. 17 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet wird. Von diesen Nachtflügen sind etwa 1250 Arbeitsplätze abhängig. Diese Arbeitsplätze sind durch die Entscheidung des niedersächsischen Verkehrsministeriums gesichert.

Für den Flughafenverband steht außer Frage, dass die enge Vernetzung Deutschlands mit den weltweiten Warenströmen nur durch am Bedarf orientierte Nachtflugregelungen gewährleistet werden kann. Ebenfalls sind viele Urlaubsziele in Warmwasserregionen zwingend auf nächtliche Betriebszeiten angewiesen. Dies gilt im besonderen Maße für Hannover-Langenhagen, dem Heimatflughafen des TUI-Konzerns.

"Um den Schutz der Anwohner vor nächtlichen Fluglärm zu gewährleisten, werden die Flughäfen in Deutschland in den nächsten Jahren über 400 Mio. Euro in Schallschutzmaßnahmen investieren. Die deutschen Flughäfen stehen zur ihrer Verantwortung für den Anwohnerschutz", schließt Ralph Beisel.

Der Flughafenverband ADV: starke Flughäfen – kompetenter Partner

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