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„Der letzte Zug!“ oder: „Voll neben der Spur?“

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JugendFilmTage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Nikotin- und Alkoholprävention

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentiert heute in Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und der Stadt Hannover, dem CinemaxX Raschplatz und weiteren regionalen Partnerinnen und Partnern eine innovative Jugendaktion zur Suchtprävention. Die JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier" verbinden interessante Filmvorführungen, spannende Mitmach-Aktionen und jugendgerechte Medien zu einem attraktiven Kinoevent. Das Angebot ergänzt die bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei" und „Na Toll!" der BZgA.

An der Aktion im CinemaxX Raschplatz nehmen am 5. und 6. November rund 2.800 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren und ihre Lehrkräfte teil.

„Mit den JugendFilmTagen wollen wir Jugendliche gezielt auf die gesundheitlichen Folgen und das Abhängigkeitspotenzial des Rauchens und Alkoholkonsums aufmerksam machen und die Entwicklung einer kritischen Haltung zu legalen Suchtmitteln fördern“, betonte Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Filme können erfahrungsgemäß wichtige Impulse setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen Nikotin und Alkohol auseinander setzen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filmthemen in der Schule vor- oder nachbereitet werden. Deshalb finden bereits vor den JugendFilmTagen Fortbildungseinheiten für Lehrkräfte statt. Das Kino als außerschulischer Lernort wird auf diese Weise zu einem besonders motivierenden Informationsangebot. „Die Bundeszentrale freut sich daher sehr, dass die Region und die Stadt Hannover, sowie das CinemaxX die JugendFilmTage aktiv unterstützen“, so Prof. Dr. Pott weiter.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte: "Es ist wichtig, sich früh mit dem Thema Alkohol- und Nikotinmissbrauch auseinander zu setzen. Die JugendFilmTage sind dafür eine gute Plattform. Wir brauchen Kinder und Jugendliche, die stark und selbstbewusst genug sind, nein zu sagen, wenn ihnen Alkohol oder Zigaretten angeboten werden. Aber auch die Erwachsenen müssen ihre Verantwortung wahrnehmen – als Vorbilder und als Ansprechpartner, wenn sie merken, dass Kinder oder Jugendliche gefährdet sind und Hilfe brauchen."Bürgermeister Bernd Strauch ergänzte: „Es ist nur selbstverständlich, dass die Stadt sich mit den Schulen vernetzt für eine engagierte Alkoholprävention engagiert. Die JugendFilmTage sind dafür ein sehr gutes Beispiel“.

Die JugendFilmTage in Hannover werden in Zusammenarbeit mit folgenden Akteurinnen und Akteuren durchgeführt: CinemaxX Hannover Raschplatz, Region Hannover – Jugendschutz, Region Hannover – Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, Stadt Hannover – Jugendschutz, Alateen Hannover, Die Anonymen Alkoholiker, Drobs Hannover, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Polizeidirektion Hannover – Prävention, Prisma Hannover und Suchtberatungsstelle – Neues Land.

Zur Eröffnung der JugendFilmTage zeigen die Veranstalter den Spielfilm „Das Jahr der ersten Küsse“. Weiterhin sind die Filme „Jargo“, „Das Lächeln der Tiefseefische“, „Thank You For Smoking“ und das Theaterstück „Flasche leer“ zu sehen. Vor und nach den Filmvorführungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu den Themen Nikotin und Alkohol unter anderem bei dem Quiz „Teste dich!“ überprüfen. Beim Promille-Run „Voll neben der Spur“ erleben die Jugendlichen mit Hilfe aufgesetzter Spezialbrillen einen simulierten Rausch und die damit einhergehende Einschränkung ihrer Wahrnehmungsfähigkeit. In der Beratungs-Lounge „Der letzte Zug“ erhalten rauchende Schülerinnen und Schüler Tipps, wie sie mit dem Rauchen aufhören können.Die Lehrkräfte haben sich in einer Fortbildungseinheit auf die JugendFilmTage vorbereitet: Im Vordergrund standen dabei Anregungen zur Durchführung von Klassengesprächen zur Suchtprävention sowie die Vorstellung praxiserprobter Ausstiegsangebote für rauchende Schülerinnen und Schüler und das Programm „rauchfreie Schule“.

Internet-Tipps für Jugendliche

www.rauch-frei.info
Für alle, die mit dem Rauchen aufhören oder ihren Freund/ ihre Freundin überzeugen wollen, mit dem Rauchen aufzuhören. Und für alle, die gar nicht erst zur Zigarette greifen wollen. Dazu knallharte Fakten, Tests, Games, Spots und E-Cards.

www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
Mit Antworten auf viele Fragen, u.a.: Was passiert bei wie viel Promille? Werde ich schneller nüchtern, wenn ich erbreche? Passen Alkohol und Sex wirklich zusammen? Dazu Tests, ultimative Cocktailrezepte, E-Cards und etliches mehr kostenlos zum Bestellen und Downloaden.Bundesweite Info- und Beratungsangebote

Beratungstelefon zum Nichtrauchen

Das Beratungstelefon bietet eine persönliche Entwöhnungsberatung für Jugendliche und Erwachsene an, die mit dem Rauchen aufhören wollen.Tel. 0 18 05-31 31 31 (0,14 €/Min. a.d. Festnetz, andere Mobilfunkpreise möglich). Montag – Donnerstag von 10.00 – 22.00 Uhr und Freitag – Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr

Infotelefon zur Suchtvorbeugung

Bei Alkohol- oder anderen Abhängigkeitsproblemen bietet das BZgA-Telefon eine erste persönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln.

Tel. 0221-89 20 31 Montag – Donnerstag von 10.00 – 22.00 Uhr und Freitag – Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr

Sucht & Drogen Hotline

Telefonische Drogennotrufeinrichtungen aus Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg haben sich auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammengeschlossen und bieten bundesweit telefonische Beratung in Sucht- und Drogenfragen für Betroffene und ihre Angehörigen an.

Tel. 0 18 05-31 30 31 (0,14 €/Min. a.d. Festnetz, andere Mobilfunkpreise möglich). Montag – Sonntag von 0.00 – 24.00 Uhr Dieser Dienst wird unterstützt von NEXT ID.

 

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