Senioren
Schreibe einen Kommentar

Gesellschaftsfonds Zusammenleben: Stadt fördert mit rund 174.000 Euro internationale Seniorenarbeit

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Am 23. Juni dieses Jahres startete der Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover die erste Ideenausschreibung unter dem Titel "Förderung der internationalen Seniorenarbeit". Mit diesem Ideenwettbewerb wird das Ziel verfolgt, das positive Lebensgefühl der älteren MigrantInnen zu stärken und sie in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen. Auf die Ausschreibung reagierten mit 46 Anträgen VertreterInnen der Wohlfahrtsverbände und Migrantenselbstorganisationen sowie Privatpersonen. Inhalte dieser Anträge beziehen sich auf generations-, kultur- und stadtteilübergreifende Aktivitäten.

Der Gesellschaftsfonds Zusammenleben hat heute (12. November), vertreten durch die Kuratorin Dr. Koralia Sekler, dem Migra-tionsausschuss seine erste Entscheidung in Form einer Beschlussdrucksache vorgestellt. Der Migrationsauschuss stimmte der vorgelegten Beschlussdrucksache zu und genehmigte als der federführende Ausschuss 14 Projekte zur Unterstützung der internationalen Seniorenarbeit.

Mit insgesamt 173.802 Euro werden vielseitige Aktionen für Einheimische und SeniorInnen mit Migrationshintergrund angeboten. Diese reichen von interkulturellen Begegnungen mit biografischen Inhalten, über Integrations- und EDV-Kurse für SeniorInnen bis hin zur generationsübergreifenden Förderung der Muttersprachen.

Der Gesellschaftsfonds Zusammenleben plant bereits eine zweite Ideenausschreibung, deren Thema noch in diesem Jahr bekannt gegeben wird.

Der Gesellschaftsfonds Zusammenleben ist ein Bestandteil des Lokalen Integrationsplans der Landeshauptstadt Hannover. Aus seinen Mitteln werden bürgerschaftliche Aktivitäten gefördert, die das Zusammenleben einer zunehmend interkulturell strukturierten Stadtgesellschaft verbessern. Vier Themenschwerpunkte wurden festgelegt: gesellschaftlicher Dialog und Partizipation, Sprache, Bildung und Stadtteil. Eine unabhängige Jury unter der Leitung von Kuratorin Dr. Koralia Sekler entscheidet über die Auswahl der zu fördernden Projekte.

Kategorie: Senioren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.