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Offener Brief der Aktion Limmerstraße zu den in Linden geplanten Hochbahnsteigen

Die Geschäftsleute aus dem Bereich Limmerstraße und des Stadtteils Linden-Nord setzen sich für den barrierefreien Ausbau der Linie 10 ein. Im Gegensatz zur Verkehrsplanung möchten wir, dass Bahnen und Busse mit Niederflurtechnik angeschafft werden. Hochbahnsteige sind in der Limmerstraße aufgrund der Enge nicht realisierbar.

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben wir an die Politikerinnen und Politiker aus Region, Landeshauptstadt und Bezirksrat Linden-Limmer einen offenen Brief geschrieben, den wir hier dokumentieren möchten.

Dieser offene Brief wurde von 81 Geschäftsleuten aus dem Einzugsbereich Limmerstraße unterzeichnet. In lediglich 3 Wochen wurden diese Unterschriften gesammelt. Mehr als 90% der Einzelunternehmen Linden-Nords stimmen unseren Vorstellungen damit zu.

Von Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Linden-Nord haben wir ca. 1800 Unterschriften für unseren Aufruf gesammelt. Die Unterschriften werden den Entscheidungsträgern im Rahmen der Sitzung des Verkehrsausschusses der Region Hannover am kommenden Dienstag übergeben.

Geschäftsleute aus der Limmerstraße

Aktion Limmerstraße e.V.
Nedderfeldstr.6
30451 Hannover
Tel.: 0511-2152751
info@aktion-limmerstrasse.de

Offener Brief zur Planung von Hochbahnsteigen in der Limmerstraße

Hannover, im November 2009

Sehr geehrte …..

Mit Sorge verfolgen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Geschäftsleute aus Linden-Nord die Diskussion um den geplanten Bau von Hochbahnsteigen in der Limmerstraße.

Für uns geht es um den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität im Bereich der Straße. Daher setzen wir uns für den barrierefreien Ausbau der Linie 10 im gesamten Streckenbereich ein. Hier reicht es nicht, lediglich Hochbahnsteige auf der Limmerstraße zu installieren, wenn gleichzeitig kein Aus- und Einstieg für mobilitätseingeschränkte Menschen am Steintor oder am Hauptbahnhof möglich ist, da dort aus städtebaulichen Gründen keine Hochbahnsteige errichtet werden sollen.

Zusätzlich werden die einzigen Bereiche der Limmerstraße, die von der Bevölkerung als Fußgängerzonen angenommen werden, zerstört. Eine Querung der Straße ist in diesen Bereichen für Fußgänger nicht mehr möglich. Aus den Geschäften schauen die Menschen auf einen Betonklotz, Belieferung der Geschäfte ist teilweise ausgeschlossen. Außengastronomie findet nicht mehr statt. Das Leben erstirbt.

So einen massiven Eingriff in die Lebensqualität wollen wir verhindern. Und es gibt die Technik dazu. Eine Linie 10 in Niederflurtechnik ist flexibel, komplett barrierefrei und mobilitätseingeschränkte Menschen können überall einsteigen. Erfolgreiche Konzepte in Bremen und München sind realisiert.

Bitte setzen Sie sich in unserem Sinn ein.

Für Niederflurtechnik gegen eine Zerstörung der Straße durch Hochbahnsteige.

Mit freundlichem Gruß
Geschäftsleute aus der Limmerstraße

Kategorie: Verkehrsinformationen

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