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Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt

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Bewegende Feier in der Nazarethkirche / Oberbürgermeister Weil nimmt das Licht für die Stadt entgegen  

Das Friedenslicht  aus Bethlehem ist in Hannover . In einer bewegenden Aussendefeier in der Nazarethkirche zu Hannover  haben es über 300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der gesamten Region Zentrales Niedersachsen entgegennehmen können. Sie werden es in den nächsten Tagen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen weiterverteilen.

Pastorin Cornelia Dassler  und  Kurat  Christoph Lindner  nahmen in der ökumenischen Feier das Thema des Gottesdienstes "Mauern Überwinden" auf  und stellten in ihrer Dialog – Predigt fest, dass in der Welt immer noch zu wenig Frieden ist. Sie benannten die existierenden realen Mauern, die die reichen Wohlstandinseln wie in Mexico oder im Süden der EU von den Armutsmeeren trennen aber auch die Mauern in den Köpfen der Menschen. Diese Mauern stehen für die Angst, erwas teilen zu müssen. Dies ist aber die Herausforderung eines wirklichen Friedens. 

Friedenslicht bei OB Stephan Weil

Friedenslicht bei OB Stephan Weil

Oberbürgermeister  Stefan Weil hat das Friedenslicht aus Bethlehem für die Stad Hannover entgegengenommen. Er bekam es am Nachmittag des 14.12.2009 von einer Delegation von Mitgliedern des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen (VCP), Bezirk Hannover, und der DPSG überreicht. Er sagte zu, es sorgsam zu hüten.

Der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein bezog sich in einer kurzen Rede auf ein Treffen der Mayors for peace im November, die sich für eine Welt zumindest ohne Atomwaffen einsetzen.

Er betonte die besondere Verantwortung Hannovers für den Frieden und bezog sich dabei auf  die Partnerstadt Hiroshima. An der Geschichte und den Leiden dieser Partnerstadt Hannovers werde sehr gut deutlich, wie wichtig der Erhalt des Friedens sei.

Herr Oberbürgermeister Weil entgegnete, dass er auch stolz darauf sei, Vizepräsident dieser Vereinigung zu sein, die einmal mit 5 Gründungsmitgliedern, darunter Hannover,  begonnen habe. Jetzt seien es dreitausend Städte und man  hoffe auf 5000 Mitglieder im nächsten Jahr.

 

 

Oldtimerstrassenbahn

Oldtimerstrassenbahn

Das Licht aus Bethlehem ist noch nicht der Frieden, es ist ein Friedenssymbol, das mit sehr grossen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen wird. In ganz Deutschland haben gestern 104 Aussendefeiern mit mehrerern Zehntausenden Teilnehmenden stattgefunden.  Über all dort mahnt das Licht  auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen wird.

Friedenslicht

Friedenslicht

Sonntag Abend wurde es mit einer mit Unterstützung der Üstra an die Kirchengemeinden der Stadt verteilt, in Hainholz wurde es von einer Gruppe kleiner Engel  für den lebendigen Adventskalender entgegengenommen, in Linden Nord wurde es sofort in den schon laufenden Gospel – Gottesdienst in der Uhlhorngemeinde gebracht. Am Donnerstag bekommt es der Präsident des Landeskirchenamtes.

Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden.  Es war vor zwei Wochen in Bethlehem entzündet worden und hat Mitteleuropa in einer Schneeball-Stafette erreicht. In den Tagen bis Weihnachten bzw bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten  (evangelischer Stadtjugendienst, Wiedereintrittstelle, Landeskirchenamt, Haus kirchlicher Dienste, Jugendkirche Tabor) abgeholt werden. www.vcphannover.de

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