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proKlima legt neue Förderprogramme auf

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Seit Januar 2010 gilt das aktualisierte Angebot des enercity-Fonds

Der enercity-Fonds proKlima hat seine Förderprogramme zum Jahreswechsel überarbeitet. Zwei Programme sind neu, bei den anderen gibt es zum Teil Änderungen.

Das Programm "proKlima-Erneuerbare" bündelt seit Januar alle Zuschussangebote für regenerative Energien. Darüber unterstützt der enercity-Fonds die Installation von Solarwärme- sowie Holzpellet- und Holzhackschnitzelanlagen. "proKlima-Erneuerbare" fasst Förderangebote zusammen, die vorher auf das Altbau- und Solarwärmeprogramm des Klimaschutzfonds verteilt waren. Während bei den Zuschüssen für das Heizen mit Holz alles beim Alten bleibt, ist die Förderung für Solarwärmeanlagen grundsätzlich neu aufgebaut: Bislang beantragte der jeweils ausführende Handwerksbetrieb die proKlima-Unterstützung und war auch Fördermittelempfänger, seit diesem Jahr kommt die Solarwärmeförderung von proKlima direkt dem Endkunden zugute. Diese Änderung erfolgt, da die Solarwärmezuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mittlerweile mit anderen Förderangeboten für Endverbraucher kombinierbar sind. Ebenfalls neu: proKlima unterstützt die Installation von Solarwärmeanlagen nur noch bei gleichzeitiger Heizungsmodernisierung. Außerdem gewährt der enercity-Fonds jetzt Bonuszahlungen in Höhe von jeweils 700 Euro für den Einbau überdurchschnittlich gut gedämmter Solarspeicher.

Passivhaus-Nichtwohngebäude im Fokus

Zwar läuft das bewährte proKlima-Neubauprogramm zur Förderung von Passivhaus-Wohngebäuden fast unverändert weiter, besondere Akzente setzt der enercity-Fonds jedoch nun auch bei Passivhaus-Nichtwohngebäuden. Über das neue Programm "proKlima-Nichtwohngebäude" bezuschusst der Klimaschutzfonds sowohl die Komplettmodernisierung mit Passivhauskomponenten als auch den Neubau im Passivhausstandard. Die maximale Förderhöhe liegt jeweils bei 50.000 Euro. "In der Region Hannover sind zwar schon einige energiesparende Nichtwohngebäude mit Vorbildcharakter zu verzeichnen, doch ist der Passivhausstandard in diesem Bereich noch lange nicht etabliert", sagt Harald Halfpaap, Geschäftsführer von proKlima. "Mit dem neuen Förderbaustein wollen wir verstärkt weitere nachahmenswerte Projekte initiieren", so Halfpaap.

Energielotsenförderung angepasst

Beim Programm "proKlima-Altbau" wird die bislang sehr gut in Anspruch genommene Energielotsenförderung fortgesetzt. Der Energielotse ist ein Fachmann, den proKlima Hausbesitzern zur Seite stellt und der sie vom Projektbeginn bis zur erfolgreichen Umsetzung begleitet. Die Staffelung der Energielotsenförderung in Abhängigkeit vom Energiestandard nach der Modernisierung ist jetzt an das neue Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) sowie der KfW Förderbank angepasst. Außerdem gibt es für Gas-Brennwertkessel nun eine einheitliche Förderstufe in Höhe von 500 Euro. Neu ist, dass neben Planern und Architekten jetzt auch Handwerker Zuschüsse für Passivhaus-Qualifizierungen erhalten können, wenn Sie entsprechende Alt- oder Neubauprojekte im proKlima-Fördergebiet durchführen.

Der enercity-Fonds setzt im Jahr 2010 die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung fort. Die Zuschüsse für Blockheizkraftwerke (BHKW) sind allerdings reduziert worden, da das BAFA diese über ein eigenes Programm mit hohen Fördersätzen unterstützt. proKlima beabsichtigt mit seiner ergänzenden Förderung gute Qualität beim Bau von BHKW in den Vordergrund zu stellen.

Information und Service

Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds sind unter www.proklima-hannover.de verfügbar. Auf der Internetseite stehen auch weitere Fachinformationen zu Themen wie Passivhäuser oder Gebäudemodernisierung zum Herunterladen bereit.

Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 0511 430-1970 erreichbar. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich dienstags von 14 bis 18 Uhr im enercity expo Café (Ständehausstraße 6, nahe Kröpcke) persönlich von einem proKlima-Ingenieur beraten zu lassen. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.

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