Sport
Schreibe einen Kommentar

UBC beendet Hinrunde auf dem 5. Tabellenplatz UBC beendet Hinrunde auf dem 5. Tabellenplatz

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

ubc-tigersDie überaus positive Hinrunde in der 2. Bundesliga ProA endete für die UBC Tigers Hannover am Samstagabend leider wenig erfreulich:

Mit 99:112 (50:45) unterlag das Team von Coach Mahmut Ataman in einem spannungsgeladenen Spiel, trotz der lautstarken Unterstützung von 1011 Zuschauern, die sich bei Schnee und Eisglätte auf den Weg in die Universitätssporthalle begeben hatten. Neben dem Fehlen von US-Amerikaner Anthony Slack waren mangelhafte Verteidigung und Reboundarbeit auf Hannoveraner Seite spielentscheidend. Erfolgreichster Werfer für die Tigers war Jacques Jones mit 28 Punkten. Auf der gegnerischen Seite war Giordan Watson nicht zu stoppen: 37 Punkte erzielte der US-Amerikaner.

Nach dem Ende der Hinrunde in der ProA können die Tigers eine ordentliche Bilanz vorzeigen: Acht Siege aus 15 Spielen und eine Platzierung im oberen Tabellendrittel (aktuell Platz 5). In Anlehnung an das vor der Saison erklärte Ziel "Klassenerhalt"  ist dies ein durchaus ansehnliches Zwischenergebnis, wobei den Tigers sogar bei Favoriten wie Bayreuth (1. Platz) oder Cuxhaven (2. Platz) beide Male fast ein Überraschungssieg gelungen wäre. Dass es in der ProA keinen Gegner gibt, den man unterschätzen darf, wissen die Tigers nicht erst seit dem Spiel gegen Nördlingen. Die aktuellen Punktestände in der ProA-Tabelle beweisen, dass die meisten Teams recht nah beieinander liegen und es abgesehen von 1-2 Ausnahmen kein wirklich dominantes Team in dieser Liga gibt. Sprünge auf höhere Tabellenplätze binnen weniger Spieltage sind genauso möglich wie der freie Fall in Richtung Tabellenkeller. Vor letzterem mussten sich die Tigers in der Vergangenheit nie fürchten. Nicht ein einziges Mal standen sie in der laufenden Saison auf einem Abstiegsplatz. Des Weiteren zählt der UBC mit sechs von neun gewonnenen Heimspielen zu den heimstärksten Teams und verfügt als Liganeuling hinter Bayreuth (2.230) und Karlsruhe (1.764) über den aktuell dritthöchsten Zuschauerschnitt (1.606) der ProA.

Ein Sieg in der heimischen Universitätssporthalle hätte den oben genannten Fortschritten im hannoverschen Profibasketball durchaus die Krone aufgesetzt. Für den verletzten Anthony Slack rückte Jacques Jones in die Startformation. In den ersten Spielminuten konnte kein Team die Führung für sich behaupten. Doch von der fünften Spielminute an kamen die Tigers besser ins Spiel und setzten sich zum Viertelende mit 22:16 erstmals ab. Im zweiten Viertel hielten die Hannoveraner die Führung aufrecht und bauten sie zwischenzeitlich sogar auf

14 Punkte aus. In der Offensive legte der UBC in der ersten Spielhälfte Engagement und Kreativität an den Tag. Zwei Eigenschaften, die in diesem Spiel in der Verteidigung und Reboundarbeit viel zu kurz kamen. Dennoch sprangen die Zuschauer im UBC-Dome vier Minuten vor der Halbzeit erstmals von ihren Sitzen auf, als Emmanuel Holloway den Ball über die gegnerische Zone zu Teamkamerad Jones passte und dieser das orangene Leder elegant rückwärts in den Korb legte. Die Giants fassten allerdings durch zahlreiche Offensivrebounds neuen Mut und erhielten zusätzliche Chancen zu Punkten, die auch genutzt wurden. Folglich schmolz der Tigers-Vorsprung, trotz Jacques Jones hundertprozentiger Trefferquote, zur Halbzeit auf fünf Punkte (50:45) zusammen.

Nach der Pause hielt die UBC-Führung nur noch fünf Minuten, denn Nördlingens Rob Ferguson (29 Punkte) und Giordan Watson drehten kräftig auf und rissen ihre Teamkollegen mit. Die Giants legten mit ihrer tiefen Mannschaftsbank (elf Spieler kamen zum Einsatz) vor und die Tigers hielten, trotz Kräfteverschleiß, tapfer dagegen und versuchten zum Ende hin nochmal sich aufzubäumen. Doch Watson und Co. waren an diesem Abend nicht zu stoppen.

Endstand 99:112.

"Die Niederlage ist ganz klar der schwachen Verteidigung geschuldet" so Coach Ataman nach dem Spiel. "Vor allem im Umschalten von Angriff auf Verteidigung und im Rebounding hatten wir große Mühe. Wir haben jetzt noch

15 Spiele in denen wir wieder den Rhythmus finden und auch halten müssen. In den nächsten drei Ligaspielen werden wir versuchen wieder Boden gut zu machen. Egal, ob das Spiel auswärts ist oder der Gegner als sehr stark gilt.

Nördlingen hat bewiesen, dass eine lange Anreise und eine Niederlagenserie keine Gründe sein müssen, um nicht an den nächsten Sieg zu glauben." (spk)

Weitere Infos unter www.ubctigers.de

Kategorie: Sport

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.