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Ultrafiltrationsanlage sichert hohe Trinkwasserqualität

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Stadtwerke Hannover AG investiert in innovative Filtertechnik

Mit der Inbetriebnahme der neuen Ultrafiltrationsanlage im Wasserwerk Elze-Berkhof am 21. April 2008 schafft die Stadtwerke Hannover AG eine neue, wichtige Schutzstufe im Rahmen des Multibarrierensystems der Wasseraufbereitung und sichert damit die hohe Qualität des Trinkwassers. Denn je besser und effektiver die Barrieren in Trinkwasseraufbereitung, desto sicherer ist die Qualität des Wassers.

Bei der Stadtwerke Hannover AG fängt die Qualitätssicherung im Rahmen des Multibarrierensystems bereits mit den Grundwasserschutzmaßnahmen im Fuhrberger Feld an. Es folgen der natürliche Grundwasserfilter und die riesigen Filteranlagen in den Wasserwerken. Seit heute ist mit der modernen Ultrafiltrationsanlage eine weitere Barriere im Wasserwerk Elze-Berkhof in Betrieb. Rund 800.000 Euro hat die Stadtwerke Hannover AG in die Anlage samt Integration in den bestehenden Prozess investiert.
Die Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Elze-Berkhof erfolgt im Wesentlichen in offenen Betonbecken, die mit Filterkies gefüllt sind, so genannte „offene Schnellfilter“. Hier wird das Rohwasser auf drei Filterhallen mit insgesamt 1.800 Quadratmeter Filterfläche verteilt. Inhaltsstoffe, wie Eisen- und Manganverbindungen, die natürlicherweise im Grundwasser vorhanden sind, werden in den zwei Meter hohen Kiesfilterschichten herausgefiltert. In regelmäßigen Abständen müssen die Kiesfilter gereinigt werden. Die bei dieser Filterspülung anfallenden Wässer wurden bis dato gemäß den Regeln der Technik nach entsprechender Vorbehandlung als gereinigtes Wasser (Klarwasser) in den Aufbereitungsprozess zurückgeführt. In Zukunft wird das Klarwasser zusätzlich mittels Ultrafiltration aufbereitet. Eine hochfeine high-tec Membrane wird Partikel zu über 99,9 Prozent nahezu vollständig zurückhalten. Hieraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für den gesamten Aufbereitungs!
prozess: bessere Qualität des gefilterten Wassers, höhere Stabilität des Filterbetriebes, Erhöhung der Filterlaufzeit, keine Kreislaufführung des Wasser innerhalb der Aufbereitung mehr, dafür aber eine weitere Barriere im Multibarrierensystem.

„Der Betrieb von eigenen Wasserwerken ist und bleibt eine bedeutende Säule unseres Kerngeschäfts. Die Investition in innovative Techniken ist ein wichtiger Aspekt zur Qualitätssicherung der Trinkwasserversorgung,“ erläutert Jochen Westerholz, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Hannover AG.

Über diese Investitionen in die Wasserqualität freut sich auch Helge Zychlinski, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Wedemark . Die zwei großen Wasserwerke Elze-Berkhof und Fuhrberg liegen in seiner Gemeinde und versorgen gemeinsam mit dem Werk in Grasdorf immerhin rund 650.000 Menschen in der Region mit frischem Trinkwasser. „Die Wasserversorgung Hannovers ist ganz eng mit der Wedemark verzahnt. Zum einen, weil hier die Wassergewinnung und Aufbereitung schon eine fast hundertjährige Tradition hat, aber auch, weil die Stadtwerke seit ebenso vielen Jahren ein wichtiger Arbeitgeber für die Region sind.“

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

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