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Eis auf dem Maschsee noch zu dünn – Betreten zugefrorener Gewässer verboten

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Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der zugefrorenen Gewässer in Hannover. Eine eventuelle Freigabe des Maschsees ist derzeit nicht absehbar, die tragfähige Kerneisschicht beträgt teilweise lediglich drei Zentimeter. Wer zugefrorene Gewässer betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

Der Maschsee kann erst bei einer Stärke des tragfähigen Eises von mindestens 13 Zentimetern zum Betreten freigegeben werden, was durch das Hissen der Stadtflagge signalisiert würde. Bis dahin gilt: Das Betreten ist gemäß Maschseeordung verboten, was durch entsprechende Verbotsschilder am Ufer verdeutlicht wird. Eisflächen anderer Gewässer gibt die Landeshauptstadt ohnehin nicht frei.

Mitarbeiter der Stadt messen derzeit täglich an mehreren Stellen in Ufernähe die Eisstärke des Maschsees. "Das Messen an nur einer Stelle reicht nicht aus, weil sich durch unterschiedliche Einflüsse verschiedene Eisdicken ergeben", erläutert Jens Pohl, Leiter des Bereichs Straßenerhaltung, Wasser- und Brückenbau im Fachbereich Tiefbau. "Wir müssen sicherstellen, dass für den gesamten See die erforderliche Mindesteisstärke erreicht wird, ehe eine Freigabe erfolgen kann." Pohl bittet Erwachsene, Kindern und Jugendlichen ein Vorbild zu sein und auf das Betreten zu verzichten. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, der Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht.

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