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Erinnern und bewahren

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Bei der 2. Tauschbörse zum "Linden-Sammelalbum" am 2. April hatte Horst Bohne aus seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen über die 1930er Jahre in Linden-Nord vorgetragen. Seine Erinnerungen sind übrigens in vier lesenswerten Broschüren beim Verein "Quartier e.V." veröffentlicht worden und können im Küchengartenpavillon oder im Onlineshop www.limetrees.de bezogen werden.

Was nicht jeder weiß: Horst Bohne hat auch viele Veränderungen in der Stadt Hannover mit der Fotokamera dokumentiert (siehe dazu seinen beigefügten Text "Erinnern und bewahren"). Aus gegebenem Anlass zeigen wir aus seinem Fundus im Anhang vier Motive rund ums Ihmezentrum. Den Fotos von Horst Bohne stellen wir die aktuelle Situation mit eigenen Vergleichsbildern gegenüber.

Rund um den Bau des Ihmezentrums

1) Das älteste Foto zeigt die Spinnereistraße im Jahre 1963 mit Blick vom Küchengarten zur (alten) Brücke über die Ihme. Bei genauem Hinsehen erkennt man am Ende der Straßenflucht den eisernen Brückenbogen. Das Gebäude dahinter – schon auf dem Gebiet der Calenberger Neustadt – gehört der Wagnerschen Stiftung und ist heute noch vorhanden. Die Mauer rechts im Bild umgrenzte die Mechanische Weberei.

Spinnereistraße 1963
Spinnereistraße 1963 – Horst Bohne
Spinnereistraße 2008
Spinnereistraße 2008 – Michael Jürging

Anhand des Vergleichsfotos wird deutlich, dass die Straßenflucht der Spinnereistraße mit den Neu- und Umbauten in den 1960er und 1970er Jahre stark verändert wurde: Während Horst Bohne bei seinem Foto auf der linken Straßenseite stand, befindet sich derselbe Standort heute rechts von der Fahrbahn. Die heutige Brücke befindet sich auch nicht genau an derselben Stelle wie die alte, sondern ein Stückchen weiter flussaufwärts. Das einzige, allerdings schwer zu erkennende Objekt, das sich auf beiden Fotos befindet, ist der Hausgiebel der Wagnerschen Stiftung. Im Vergleichsbild ist er links von der großen Reklametafel im Bildmittelgrund zu finden.

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