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Winterbedingte Straßenschäden: Stadt schichtet Mittel für Instandsetzung um

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Die hannoversche Bauverwaltung schichtet die Jahresmittel im Straßenbau um und hat damit für Instandsetzungsarbeiten im laufenden Jahr statt 720.000 Euro etwa 920.000 Euro zur Verfügung. Das bedeutet eine Steigerung von fast 30 Prozent. Damit reagiert die Stadt auf die Winterschäden, die 2010 rund 30 bis 40 Prozent höher sind als in den vergangenen Jahren. An erster Stelle der Reparaturarbeiten stehen Hauptverkehrsstraßen wie Hildesheimer Straße, Karl-Wiechert-Allee, Vahrenwalder Straße sowie die Straßen und Fußgängerzonen innerhalb des Cityrings. Geplante andere Deckenerneuerungen müssen dafür aber verschoben werden.

Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn zog Stadtbaurat Uwe Bodemann heute (1. März) eine erste Bilanz des ausklingenden Winters. "Die häufigen Wechsel von Tau- und Frostperioden haben die Straßen stärker als üblich strapaziert. Die Folge sind Schlaglöcher und aufgeplatzte Fahrbahndecken, die wegen des gefrorenen Bodens derzeit nur provisorisch geflickt werden können", erläuterte Bodemann. Erst ab Temperaturen von etwa zehn Grad Celsius könnten dauerhaft haltende Reparaturen durchgeführt werden.

In dem Jahresansatz von 920.000 Euro sind nicht nur die Winterschäden enthalten, sondern alle Instandsetzungsmaßnahmen des städtischen Sachgebiets Straßenerhaltung. Wegen der Erhöhung der Mittel an dieser Stelle müssen geplante Deckenerneuerungen wie in der Mainzer Straße, Sudersenstraße oder An der Strangriede auf das kommende Jahr verschoben werden. In dem so genannten Deckenprogramm des Fachbereichs Tiefbau stehen aber noch zusätzliche 500.000 Euro zur Verfügung, die unter anderem für die Bornumer Straße, Max-Eyth-Straße und Weidendamm verwendet werden sollen. Darüber hinaus sind Grunderneuerungen der Sutelstraße, Wunstorfer Landstraße und des Moorwaldweges für das laufende Jahr geplant.

In einzelnen Straßen wie der Goethestraße, Sallstraße oder Karl-Wiechert-Allee sind die Schäden derzeit so großflächig, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zurückgenommen werden musste. Der oberste Grundsatz aller Reparaturmaßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Aktuell sollen insbesondere die Abschnitte mit Temporeduzierungen wieder soweit instandgesetzt werden, dass die Verkehrseinschränkungen aufgehoben werden können. Täglich sind städtische Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau auf den Straßen unterwegs, lokalisieren Gefahrenstellen und veranlassen Notmaßnahmen, um Löcher zu füllen. Diese Maßnahmen halten derzeit aber nur wenige Wochen oder Tage.

In den kommenden acht Wochen werden die wesentlichen Schäden im Hauptverkehrsstraßennetz behoben. Dies sind unter anderem: Am Pferdeturm, Bischofsholer Damm, Bornumer Straße, Göttinger Straße, Hildesheimer Straße, Lenther Chaussee, Karl-Wiechert-Allee, Stöckener Straße und Vahrenwalder Straße.

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