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Hohe Qualität preisgünstig frei Haus geliefert

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Weltwassertag 2010 steht unter dem Motto: Reines Wasser für eine gesunde Welt

Einfach den Wasserhahn öffnen genügt: Rund 680.000 Menschen in und um Hannover bekommen ihr Trinkwasser tagtäglich rund um die Uhr und bequem direkt nach Hause geliefert. Das Wasser ist sauber, das ist klar. Oft fehlt aber das Bewusstsein, dass Trinkwasser auch tatsächlich zum Trinken da ist. Zum Internationalen Tag des Wassers am 22.3. lädt enercity in der hannoverschen Innenstadt zur Wasserprobe ein und informiert Trinkwasserinteressierte im enercity expo Café. Im Rahmen der hannoverschen Wasserwochen laufen zusätzlich interessante Vorträge und Wasserwerksführungen ( www.wasserwochen.de )

Gesundes Trinkwasser ist ein wichtiger Baustein zur gesunden Ernährung. Leider nutzen viele Menschen dieses äußerst günstige Getränk nicht. Dabei kostet ein Liter Trinkwasser aus dem Hahn weniger als 1 Cent – inklusive Abwasser. Aufgrund fehlender Informationen oder Unsicherheit über die Qualität des Wassers wird häufig Mineralwasser in Flaschen gekauft und mühevoll herbei getragen. Bei dem in Deutschland hohen Qualitätsniveau der Trinkwasserversorgung ist dies jedoch unnötig. Wer ein paar Verhaltensregeln beachtet, etwa nach Urlauben oder Abwesenheiten das Wasser etwas länger ablaufen zu lassen, kann stets ein erfrischend kühles Trinkwasser genießen.

Das im enercity-Netz verteilte Trinkwasser hat aufgrund stetiger Kontrollen eine hervorragende Qualität. Die Trinkwasserverordnung der EU ist schärfer als das Lebensmittelgesetz. Über 9.000 Labortests pro Jahr sichern die sehr gute Qualität des hannoverschen Trinkwassers – vom Rohwasser über die Aufbereitung im Wasserwerk bis hin zu den Netzen und zum Übergangspunkt am Hausanschluss. Sämtliche Grenzwerte werden deutlich unterschritten. Die chemisch-physikalische Beschaffenheit und die Werte der chemischen Analysen des jeweiligen Vorjahres sind unter www.enercity.de veröffentlicht.

Maßgeblich verantwortlich für die Qualität, die beim Kunden aus dem Hahn läuft, ist zu guter letzt die eigene Hausinstallation. Kunden, die an ihren Rohrleitungen und Armaturen zweifeln , können eigene Analysen zur Trinkwasserbeschaffenheit in Auftrag geben. Die niedersächsischen Gesundheitsbehörden geben zertifizierte Analysestellen bekannt.

Am Tag des Wassers wird enercity mit einem Infostand und Promotionsaktionen am Platz der Weltausstellung über das Trinkwasser in Hannover und weitere Angebote im Rahmen der dann startenden hannoverschen „Wasserwochen" informieren. Außerdem gibt es um 19.30 Uhr im enercity expo Café eine spannende Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "Laub statt Nadeln – Warum bauen die Stadtwerke den Wald um?" (Kurzbeschreibung siehe unten). Weitere enercity-Aktionen finden sich im Programm unter www.wasserwochen.de.

Im Rahmen der Wasserwochen wird auch ein neues enercity-Faltblatt mit „Wasser-Wissen" verteilt, das kompakt auf Fakten der nachhaltigen Wassergewinnung aufmerksam macht.

Vorträge von enercity im Rahmen der „Wasserwochen 2010"

Montag, 22. März 2010 // 19.30 Uhr // Eintritt frei

Exklusiv zum „Internationalen Tag des Wassers"

im enercity expo Café (Ständehausstraße 6 / Hannover / U Kröpcke)

Laub statt Nadeln – Warum bauen die Stadtwerke den Wald um?

Oder: Was 42 Millionen Kubikmeter Trinkwasser mit acht Millionen Bäumen zu tun haben

Hahn auf, sauberes Trinkwasser raus: Mit großer Selbstverständlichkeit nutzen wir tagtäglich unser Wasser. Wo kommt das leckere Nass für Hannover eigentlich her? Und was tun die Stadtwerke alles, damit schon das Grundwasser in seinem sehr guten Zustand bleibt? Andreas Kalix, Leiter der Wassergewinnung und Stadtwerke-Förster Günter Schröder veranschaulichen die Symbiose zwischen Wald, Wasser und Energie. Und damit den Nutzen von mehr als 2.300 Hektar Grundwasserschutzwald, die der Stadtwerke-eigene Forstbetrieb in den letzten 14 Jahren in die Erde gesetzt hat. Zum Abschluss gibt es eine kleine, pflanzliche Überraschung für jeden Gast!

Donnerstag, 08.04.2010 // 19.30 Uhr // Eintritt frei

Exklusiv zu den „Wasserwochen 2010"

im enercity expo Café (Ständehausstraße 6 / Hannover / U Kröpcke)

Ziehbrunnen und Eimerschleppen adieu

Historische Einblicke in die Wasserversorgung Hannovers

Wissen Sie, was der hannoversche Braugeselle Cord Broyhan für die Wasserversorgung der Stadt getan hat? Oder wie die Flusswasserkunst der asiatischen Cholera trotzte? Oder warum ein Wasserwerk auf blaublütigem Boden erbaut wurde? Die Wasserversorgung der Stadt Hannover hält eine spannende Vergangenheit bereit. Andreas Kalix, Leiter der Wassergewinnung der Stadtwerke Hannover AG, gibt Einblicke vom Gang zum Brunnen im Mittelalter bis hin zu hoch technisierter Trinkwasseraufbereitung von heute.

Dienstag, 13.04.2010 // 19.30 Uhr // Eintritt frei

Exklusiv zu den „Wasserwochen 2010"

im enercity expo Café (Ständehausstraße 6 / Hannover / U Kröpcke)

Achtung Klimawandel: Wie sicher ist unser Trinkwasser?

Man kann sich streiten, ob der letzte Winter dem Klimawandel zuzuschreiben ist oder einfach nur Wetter war. Es wird viel geforscht und statistisch bewiesen. Doch kann man sich tatsächlich auf die Zukunft vorbereiten? Was kann man tun, um unser Trinkwasser in Qualität und Quantität zu sichern? Katja Fürstenberg und Werner Raue aus dem Fachgebiet Wasserwirtschaft der Stadtwerke Hannover AG widmen einen Abend dem Thema Klimafolgen für das Trinkwasser. Aktuelle Projekte werden aufgezeigt und ein Blick in mögliche Zukunftsszenarien geworfen.

Hintergrund-Information zur nachhaltigen Wasserwirtschaft bei enercity:

Deutschland ist Dank nachhaltiger Bewirtschaftungsmaßnahmen bei Gewinnung, Umgang und Schutz der Gewässer ein Land mit einem ausreichenden Reservoir an Grundwasser hoher Wasserqualität. Damit sauberes Trinkwasser kein Luxus wird, haben die Stadtwerke Hannover AG schon frühzeitig damit begonnen, Strategien für den Grundwasserschutz zu entwickeln und umzusetzen. Im Kern geht es bei dieser Förderung von Qualität und Quantität um drei Maßnahmen:

Umweltorientierte Landwirtschaft

Ein wichtiger Punkt für die Sicherung der Qualität des Grund- und somit auch des Trinkwassers ist eine umweltorientierte Landwirtschaft. Die Stadtwerke Hannover AG unterstützt die Landwirte im Fuhrberger Feld bei der Bewirtschaftung der Flächen im Grundwasserschutzgebiet, um die Belastungen des Grundwassers durch beispielsweise optimierte Düngung zu minimieren. Das Ergebnis ist eine umweltgerechte Landwirtschaft mit Produkten, die zunehmend auch vom Konsumenten gewünscht werden.

Umbau des Waldes

Waldumbau ist ein weiterer Ansatz im Grundwasserschutz. Vor zehn Jahren startetete die Stadtwerke Hannover AG mit dem Umbau von Kiefermonokulturen, die gut die Hälfte des 30.400 Hektar großen Wassergewinnungsgebiets ausmachen. Durch den Umbau von Nadelwald in Misch- bzw. Laubwald sinkt nicht nur langfristig die Nitratmenge, umgekehrt steigt die Sickerwassermenge an: bei Mischwald rund 400 Kubikmeter, bei Laubwald sogar 1.000 Kubikmeter pro Hektar Waldfläche und Jahr.

Im Fuhrberger Feld sind seit 1996 durch die Stadtwerke Hannover AG und Forstwirte der Region rund acht Millionen Laubbäume gepflanzt und 50 Kilometer Wildgatter zu deren Schutz aufgestellt worden. 2.300 Hektar Nadelwald sind so in einen Mischwald umgewandelt worden und jedes Jahr kommen weitere 200 Hektar hinzu. Dadurch stellt die Stadtwerke Hannover AG sicher, dass die riesige unterirdische Talsperre auch zukünftig immer volläuft.

Intelligente Wasserförderung

Durch eine vorausschauende Brunnensteuerung bei der Wassergewinnung sichert die Stadtwerke Hannover AG zudem eine gleichmäßige Auslastung des vorhandenen Grundwassers. Sie minimiert so die Auswirkungen der Wasserförderung auf die Umwelt.

Die Stadtwerke Hannover AG betreibt drei Wasserwerke in der Region: Im Süden das Wasserwerk Grasdorf, im Norden in der Wedemark die Werke in Fuhrberg und Elze-Berkhof. Diese fördern in Spitzenzeiten täglich bis zu 195.000 Kubikmeter Trinkwasser nach Hannover, Langenhagen, Seelze, Laatzen und in Teile von Ronnenberg, Hemmingen und Pattensen. Das entspricht 195 Millionen Literflaschen. Der durchschnittliche Tagesverbrauch eines Menschen in Deutschland liegt übrigens bei 125 Litern.

Ganz nebenbei wirft die Pflege des Waldes übrigens auch noch CO 2 -neutralen Brennstoff ab – Holz, das die Stadtwerke Hannover AG im enercity HolzenergieCentrum verkauft.

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