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Broschüre „Alles was Recht ist! Rechtliche Grundlagen für nachhaltige Schülerfirmen in Hannover“

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Die ersten Exemplare der neuen Broschüre "Alles was Recht ist! Rechtliche Grundlagen für nachhaltige Schülerfirmen in Hannover" haben am Mittwoch(23. April) SchülerInnen der sechs nachhaltigen Schülerfirmen an der Paul-Dohrmann-Schule in Empfang genommen. Damit bekommen sie und die betreuenden Lehrkräfte ein praxisnahes Instrument an die Hand, mit dem es möglich ist, die Gründung und den Betrieb von nachhaltigen Schülerfirmen auf eine solide rechtliche Grundlage zu stellen. Fragen zu Steuerrecht, Versicherungsschutz, Namensrecht etc. werden in der Broschüre geklärt. Lehrkräfte und SchülerInnen erlangen dadurch ein großes Stück Sicherheit beim Betrieb ihrer Schülerfirma.

Die von der Stadt Hannover erarbeitete Broschüre wird allen Schulen in Hannover zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann Sie unter www.nachhaltigebildung-hannover.de herunter geladen werden. Sie kommt aber auch an vielen anderen niedersächsischen Schulen zum Einsatz, da sie im Rahmen der Kooperation mit dem Programm "Transfer-21" entstanden ist. Von diesem werden nachhaltige Schülerfirmen in ganz Niedersachsen betreut.

Karin van Schwartzenberg, Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, dankte allen Beteiligten, die an der Entstehung der Broschüre mitgewirkt hatten und Petra Martinsen, Leiterin des Fachbereichs Bibliothek und Schule, wies auf die besondere pädagogische Bedeutung der nachhaltigen Schülerfirmen hin. Jürgen Drieling, Landeskoordinator des Programms "Transfer-21", dankte der Stadt Hannover für die Erarbeitung der Broschüre, die es den Schulen erleichtert, Schülerfirmen zu gründen und zu betreiben und lobte den beispielhaften Beitrag der Stadt für die Qualität der Arbeit an den Schulen Niedersachsens im Bereich der Berufsqualifizierung. Das Programm "Transfer-21" wird vom Niedersächsischen Kultusministerium unterstützt und hat zum Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung an den Schulen Niedersachsens umzusetzen.

An der Paul-Dohrmann-Schule gibt es mittlerweile sechs nachhaltige Schülerfirmen: einen Schulkiosk, der an diesem Tag das Catering übernahm, eine Fahrrad- und eine Holzwerkstatt, eine Verwaltungs- und eine Garten- und Landschaftsbaufirma sowie eine Veranstaltungstechnik-Firma. Im Anschluss an die Überreichung der Broschüre präsentierten die Firmen ihre Arbeit. Sämtliche SchülerInnen der 9. und 10. Klassen durchlaufen eine der Schülerfirmen, für die sie sich im Vorfeld bewerben müssen. Die Schule übernimmt damit eine Vorbildfunktion – die nachhaltigen Schülerfirmen sind fest in das Schulkonzept integriert.

SchülerInnen lernen durch Entwicklung, Produktion und Vermarktung ihrer eigenen Produkte wirtschaftliches Handeln und Denken. Sie eigenen sich viele Schlüsselqualifikationen an und bereiten sich so ideal auf den Berufseinstieg vor. Besonderes Merkmal ist die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Belange. Dabei werden sparsamer Einsatz von Ressourcen, Teamarbeit und rücksichtsvolles Miteinander groß geschrieben.

Initiiert wurde das Projekt "Nachhaltige Schülerfirmen" im Jahr 2005 vom städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Bibliothek und Schule und Wirtschaft. Die Beratung der Schulen übernimmt die Deutsche Umwelthilfe e. V. – Regionalverband Nord. Inzwischen nehmen bereits 22 Schulen unterschiedlicher Schulformen aus Hannover am Projekt "Nachhaltige Schülerfirmen" teil. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Landeshauptstadt Hannover und dem Programm "Transfer-21" werden die Schulen bei Gründung und Betrieb in organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Fragen beraten und durch Fortbildungen und Informationsmaterialien unterstützt.

Weitere Informationen gibt es bei der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Beratung und Kommunikation, Langensalzastraße 17, 30169 Hannover, Telefon 0511-168-46596, Fax 0511-168-42914,
E-Mail: buk@hannover-stadt.de.

PM: Presseserver Hannover

 

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