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Nachhaltiges Wachstum: 7.000 Menschen beim Zweiten Festival der Philosophie in Hannover

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Eine erste positive Bilanz des Zweiten Festivals der Philosophie haben die OrganisatorInnen der Leibniz Universität und der Landeshauptstadt Hannover gezogen. Mit 58 Einzelveranstaltungen und 95 ReferentInnen ist die Neuauflage des im Jahr 2008 erstmals stattgefundenen Festivals eine der größten Philosophieveranstaltungen in Deutschland. Bis Sonntagmittag (11. April) hatten rund 6.000 Menschen die Veranstaltungen besucht. Für das gesamte Festival rechnen die OrganisatorInnen mit mehr als 7.000 TeilnehmerInnen.

"Die Philosophie erhält großen Zulauf, wenn sie die Menschen anspricht und den Einzelnen das Gefühl vermittele, es ginge um seine Sache", sagte Prof. Peter Nickl von der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Nickl wies auch darauf hin, dass dieses Festival die Rolle der Philosophie in der Wissenschaftslandschaft in Hannover gestärkt habe.

Das Zweite Festival stand im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums der Weltausstellung EXPO 2000 und hatte entsprechend das EXPO – Motto "Mensch – Natur – Technik" zum Leitmotiv gewählt.

"Es war ein lebendiges Festival mit einer enormen Spannweite. Die reichte von Großveranstaltungen im Schauspielhaus oder im Lichthof der Leibniz Universität mit 700 bis 900 Gästen bis zu Workshops von rund 30 Personen," sagte Raimund Nowak, der das Festival bei der Landeshauptstadt verantwortet. Die Resonanz werte Nowak als absolut positiv. "Inhaltlich war es die erwartete Mischung aus positiven Überraschungen und kleinen Enttäuschungen, aus Nische und großer Bühne," sagte Nowak. Besonders stolz sind die VeranstalterInnen auf die aktive Beteiligung von zahlreichen Schulklassen aus mehreren Regionen Niedersachsens.

Unter Hinweis auf die Bedeutung des Begriffs der Nachhaltigkeit auf dem Festival sagten Nickl und Nowak: "Das Festival wächst und soll auch künftig weiter nachhaltig wachsen." Die beiden Organisatoren schlugen vor, den Zwei-Jahres-Rhythmus beizubehalten und im Jahr 2012 die dritte Auflage durchzuführen. Dann solle sich nach Vorstellungen der OrganisatorInnen das Festival stärker international ausrichten und auch in der europäischen Philosophieszene Beachtung finden.

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