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Lärmaktionsplan : Busse und Bahnen reduzieren den Verkehrslärm

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Busse und Bahnen tragen erheblich dazu bei, den Verkehrslärm in Hannover zu verringern. Darauf hat heute die üstra angesichts der Diskussion über den Lärmaktionsplan der Stadt Hannover hingewiesen.

Rechnerisch sind laut Lärmaktionsplan nachts 23 Personen von Geräuschen des Stadtbahnverkehrs, die lauter als 60 Dezibel sind, betroffen. Im Vergleich dazu wird der Grenzwert wegen des Kraftfahrzeugsverkehrs für 9.900 Einwohner überschritten.

Die üstra trägt auch mit ihren Fahrzeugen dazu bei, selber Lärm zu vermeiden. Bei den silbernen Stadtbahnen des Typs TW 2000 und TW 2500 dämmen die Schürzen an den Seiten die Fahrgeräusche. Bei der Entwicklung des neuen Stadtbahnfahrzeugs, dass die üstra ab 2013 einsetzt, wird auf besondere Laufruhe und Geräuschdämmung geachtet. Messungen haben ergeben, dass es beim Stadtbahnverkehr nur geringfügige punktuelle Überschreitungen der Grenzwerte von weniger als einem Dezibel gibt.

Alle Busse der üstra haben eine Motorkapselung. Außerdem sind sie mit Dämmmatten um den Motor herum ausgestattet, damit sie so leise wie möglich fahren. Gekapselte Motoren sind bei der üstra bereits seit 1994 in allen neuen Fahrzeugen vorhanden. Durch eine automatische Reifendruckkontrolle auf den Betriebshöfen achtet die üstra darauf, dass die Busse immer mit dem optimalen Reifendruck und dadurch so leise wie möglich durch Hannover fahren.„Hauptverursacher des Lärms ist der Autoverkehr – ein guter Nahverkehr hilft hingegen dabei, Lärm zu vermeiden“, betont André Neiß, Vorstandsvorsitzender der üstra. „Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, den Nahverkehr zu einer attraktiven Alternative zu machen, reduzieren den Autoverkehr und entlasten damit die Bürger von Lärm und Schadstoffen.“

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