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CDU diskutiert: Was ist eigentlich Integration?

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Unter diesem Motto beriet sich gestern die CDU-Ratsfraktion mit ihren Fachleuten Joanna Konopinska und Muammer Duran zum Thema Migration.

Als Themenfelder hatte man sich Kulturunterschiede und Religion, (frühkindliche) Bildung, Schule (muttersprachlicher Unterricht oder bilinguale Erziehung), Arbeitsmarkt und Chancengleichheit, Einbürgerung und kommunales Wahlrecht vorgenommen. Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Jens Seidel wurde lebendig diskutiert. „Wir haben in diesem Zusammenhang sehr lebhaft und viel über Integration durch Sprachförderung gesprochen. Ideen zu verpflichtenden Kindergartenjahren standen ebenso zur Diskussion wie die Ganztagsschule. Selbstverständlich haben wir uns – wenn auch kontrovers – mit der Frage auseinandergesetzt, wie viel muttersprachlicher Unterricht notwendig ist", führt Seidel aus.

„Die Rolle des Integrationsrates stand ebenso zur Debatte, wie die Anerkennung von akademischen Graden, die ein wichtiges Instrument für den Zugang zum Arbeitsmarkt darstellen.“ „Ein sehr kreativer Meinungsaustausch“, so Seidel weiter, „wenn da nicht der enge finanzielle Rahmen wäre. Wir sind der Ansicht, dass die Finanzierung aller notwendigen Maßnahmen für eine bessere Integrationspolitik zwar schwierig aber dringend notwendig ist. Wir wollen auch die Migranten selbst stärker einbinden, um Inhalte zu vermitteln, weil deren Akzeptanz in den unterschiedlichen Gruppen der Migranten höher ist. Der schönste Satz war gestern Abend für mich: Die Sprache muss da sein, dann kommt die Integration von ganz allein jedoch nur wenn man sich dabei aktiv einbringt und gesellschaftlich teilnimmt. Schön finde ich diese Aussage deshalb, weil sie den Integrationsprozess, der ausgesprochen vielfältig ist und unterschiedlichsten Anforderungen unterliegt, sehr treffsicher und individuell umschreibt“, so Jens Seidel abschließend.

Kategorie: Politik

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