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Hannah Arendt Lectures: Auswirkungen der Finanzkrise auf Niedersachsen

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Die Hannah Arendt Lectures begleiten seit 2004 inhaltlich die Hannah-Arendt-Tage und knüpfen in ihren Vorträgen an das Thema der jährlichen Veranstaltung im Rathaus an. In diesem Jahr waren in der zentralen Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, zum Thema "Markt und Staat – Was lehrt uns die Finanzkrise?" bereits zwei Lectures zu hören.

Zum dritten und letzten Termin der öffentlichen Vortragsreihe spricht am Mittwoch (16. Juni) um 19.30 Uhr Staatssekretärin Cora-Jeanette Hermenau zu "Auswirkungen der Finanzkrise auf Niedersachsen". Die Juristin Hermenau leitet seit 2005 die Steuer- und Personalabteilung im Niedersächsischen Finanzministerium.

Aus dem Vortrag: Durch die Finanzmarktkrise sind das gesamte staatliche und kommunale Handeln und fast alle Politikfelder des Landes direkt oder indirekt betroffen. In dem Vortrag wird dargestellt, wie die Politik mit den Folgen des Konjunktureinbruchs umgehen muss und musste und welche Wege aus der Krise gefunden wurden oder noch gefunden werden müssen. Dabei spielen die verfassungsrechtlichen Hürden der Schuldenbremse eine ebenso bedeutende Rolle wie steuerliche Erleichterungen oder sonstige Maßnahmen zur Konjunkturbelebung.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Besuch des Hannah-Arendt-Raumes der Stadtbibliothek. Bücher von und zu Hannah Arendt können am Büchertisch der Buchhandlung Lehmanns erworben werden. Die Hannah Arendt Lectures finden statt im Rahmen des Projektes "Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft" der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. In Anlehnung an Hannah Arendts Werk werden Zukunftsfragen der Gesellschaft erörtert. Das Projekt wird gefördert von der VolkswagenStiftung.

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