Familien
Schreibe einen Kommentar

100. Einrichtung lernt „Versuch macht klug!“

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Das Familienzentrum Gronostraße in Oberricklingen nahm im April als 100. Einrichtung an der Experimentier-Fortbildung "Versuch macht klug!" teil. Zum Jubiläum schenkte Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff der Leiterin des Familienzentrums Heike Arndt symbolisch eine Experimentier-Werkstatt. Dabei war auch Dr. Hermann Krekeler, Erziehungswissenschaftler sowie Urheber der Experimentierkisten und Fortbildungen, der mit den Kindern Experimente durchführte.
Die Werkstätten können auch regulär von Schulen und Kindertagesstätten gebucht werden; dafür sind jedoch zwei Euro pro Kind zu zahlen.

Das Projekt "Versucht macht klug!" wurde vor drei Jahren vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün für Kindertagesstätten und Grundschulen initiiert. Seit Anfang 2007 haben nahezu 200 ErzieherInnen, LehrerInnen und weitere MultiplikatorInnen an den Fortbildungen teilgenommen. Ein deutlicher Beweis dafür, dass das Projekt eine Angebotslücke im Bereich Umweltbildung schließt. Der Anteil der LehrerInnen nimmt stetig zu, was darauf hindeutet, dass das Experimentieren als Methode des Lernens in den Schulen immer mehr Eingang findet.

Mit dem Projekt wird ein Beitrag zur naturwissenschaftlichen Grundbildung geleistet. Die Besonderheit liegt in der Methodik und dem bereit gestellten Material. Das Projekt knüpft an den natürlichen Forscherdrang der Kinder an. Experimentierkisten zu den Themen Wasser, Energie und Magnetismus geben ihnen Unterstützung und Anregung bei ihren Untersuchungen. Die Kisten enthalten verschiedene Materialien und Versuchsobjekte und auch für Kinder leicht verständliche Anleitungen. Bei den Versuchen steht das Ergebnis nicht schon vorher fest. Sie können beliebig variiert werden und Ausgangspunkt für ähnliche oder ganz andere Experimente sein – je nach den Fragen und Interessen der Kinder. Viele der Versuche und Versuchsobjekte können mit einfachen Mitteln auch unabhängig von den Kisten durchgeführt bzw. nachgebaut werden. Gleichzeitig gibt das Projekt Impulse für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Kinder werden für das Element Wasser sensibilisiert und erlangen Grundlagen für den Umgang mit Energie.

Die Experimentierkisten können von Schulen und Kindertagesstätten aus dem Stadtgebiet Hannover beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, im Freizeitheim Vahrenwald und im Kulturtreff Roderbruch kostenlos ausgeliehen werden.

Im Rahmen der eintägigen Fortbildungen werden die in den Experimentierkisten enthaltenen Versuche vorgestellt und ausprobiert und Versuchsobjekte nachgebaut. Nachmittags wird eine Einrichtung aufgesucht, die den Experimentieransatz in ihr Konzept aufgenommen hat und einen eigenen Forscherraum eingerichtet hat. Die MitarbeiterInnen stellen das Konzept der Einrichtung vor und geben Tipps zur Umsetzung des Experimentieransatzes.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.nachhaltigebildung-hannover.de oder beim städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Umweltkommunikation, Telefon 0511 / 168 – 4 65 96, Fax 0511 / 168 – 4 29 14 und umweltkommunikation@hannover-stadt.de.

Kategorie: Familien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.