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Vierte „Lange Nacht der Berufe“

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Am Freitag (27. August) haben SchülerInnen der neunten und zehnten Klassen der Haupt- und Realschulen, der Berufseinstiegs- und Berufsfachschulen sowie SchülerInnen der neunten bis 13. Klassen der Gymnasien wieder die Gelegenheit, sich umfassend über einen betrieblichen Ausbildungsplatz, ein Studium oder ein duales Studium zu informieren.

Zum vierten Mal veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover, der Region Hannover, Innungen und Kammern sowie einer Vielzahl von Unternehmen und Bildungsträgern eine "Lange Nacht der Berufe".

Von 17 bis 23 Uhr können sich SchülerInnen an mehreren Standorten einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten, Berufsbilder und die Erwartungen an sie selbst als zukünftige MitarbeiterInnen, Auszubildende oder Studenten verschaffen.

"Mit der 'Langen Nacht der Berufe' haben wir offensichtlich ein Erfolgsmodell entwickelt, das den Nerv der jungen Menschen trifft", freute sich Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter heute (17. August) bei der Vorstellung des Programms. "Auf dem Weg ins Wochenende in lockerer Atmosphäre zusammen mit Eltern oder Freundinnen und Freunden in die Arbeitswelt schnuppern, mit Praktikern der verschiedenen Berufsfelder reden und sich mit jungen Leute austauschen, die schon in die Ausbildung gestartet sind – bei rund 7.000 Besucherinnen und Besuchern kam dieser besondere Charakter der Veranstaltung im vergangenen Jahr richtig gut an. Und wir rechnen damit, dass dieses Mal noch mehr die Gelegenheit nutzen, ihrem Traumberuf ein Stück näher zu kommen. Zumal der Überblick, den wir ihnen bieten können, mit der von rund 60 auf über 85 gewachsenen Zahl der ausstellenden Unternehmen und Bildungsträger und Hochschulen noch umfassender und vielfältiger ist", unterstreicht Walter und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement.

"Viele Wünsche und Fragen stehen am Anfang der Berufswahl – und das ist gut so. Denn wer blind irgendeine beliebige Ausbildung beginnt, kann leicht eine Enttäuschung erleben. Mit guter Information und Beratung lässt sich das vermeiden. Die Lange Nacht der Berufe ist da neben den üblichen Angeboten eine zusätzliche, hervorragende Möglichkeit, sich auf dem Markt der vielen Berufe umzusehen. Man kann dabei zum Beispiel erfahren, dass sich hinter mancher trockenen Berufsbezeichnung ein interessanter Beruf verbirgt und umgekehrt. Man kann nach dem Beruf suchen, der zu einem passt – denn nur der ist der persönliche Zukunftsberuf", beschreibt Marianne Gersdorf, Leiterin der Arbeitsagentur Hannover, die Situation der jungen Zielgruppe.

"Die 'Lange Nacht der Berufe' ist da neben den üblichen Angeboten eine zusätzliche, hervorragende Möglichkeit, sich auf dem Markt der Berufe umzusehen. Hier kann man Arbeitsfelder zum 'Anfassen' erleben und von  Fachleuten wie von Auszubildenden authentische Einblicke und Berichte oder ganz praktische Hinweise für den Einstieg an Hochschulen und Betrieben bekommen. Alle, die vor der Berufswahl stehen, sollten sich mit Eltern oder FreundInnen auf den Weg machen und sich von den vielen Angeboten und Informationen der 'Langen Nacht' für ihre Berufsentscheidung anregen lassen", empfiehlt Gersdorf.

Hannovers Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff sieht in der "Langen Nacht der Berufe" auch für Firmen und Einrichtungen, die Ausbildungsplätze anbieten, großes Potenzial: "Sie können sich interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zukunft attraktiv und qualifiziert präsentieren – und damit eine wichtige Grundlage für die Sicherung ihres Fachkräftebedarfs legen. Die Veranstaltung dient damit auch langfristig der Sicherung des Wirtschaftsstandortes Hannover – und wird von unserer Wirtschaftsförderung daher gern unterstützt."

Standorte 2010

Am Standort Arbeitsagentur Brühlstraße – Eingang Escherstraße öffnet die Arbeitsagentur ihr Berufsinformationszentrum (BIZ). Berufsberater, Experten für den Europäischen Ausbildungsmarkt, Spezialisten für ein Studium in den neuen Bundesländern, Psychologen und Mentoren der IHK geben Informationen und stehen für persönliche Fragen zur Verfügung. Jugendlichen des doppelten ABI-Jahrgangs wird konkrete individuelle Hilfestellung im Einzelgespräch angeboten.
Zwischen dem Standort BIZ und dem Neuen Rathaus wird ein Shuttle-Bus eingesetzt.

Firmen, Universitäten, Schulen sowie Kammern und Innungen präsentieren am Standort Neues Rathaus viele verschiedene Ausbildungsberufe zum Ausprobieren, Anfassen und Mitmachen. Fachleute und ProfessorInnen, aber auch Auszubildende und StudentInnen stehen Rede und Antwort. Wer mag, kann die eigenen Fähigkeiten in Kunden- und Verkaufsgesprächen testen.

Vor und im Rathaus informiert die Polizei über ihre Ausbildungsmöglichkeiten und zeigt außerdem unter anderem die Arbeit der Hundestaffel. Darüber hinaus können technische Geräte verschiedener Institutionen besichtigt werden, wie ein Rettungswagen, ein Gabelstapler, ein Radlader, ein Bestattungsfahrzeug sowie ein Flughafen-Follow-me-Fahrzeug. Den höchsten Überblick bekommen BesucherInnen, die sich mit einer Hebebühne in 35 Meter Höhe transportieren lassen.

Am Standort Freiwilligenzentrum können die BesucherInnen zusammen mit einem erfahrenen Ausbildungspaten innerhalb einer Stunde komplette Bewerbungsunterlagen erstellen und auf einem USB-Stick mitnehmen.

Zum Standort Werk-Statt-Schule Roschersburg in Hannover Bothfeld, an dem im Berufsorientierungszentrum "FinduS" verschiedene Berufe praktisch zu erproben oder die eigenen Stärken zu finden sind, fährt ein Shuttle-Bus-Verkehr.

Die Dr. Buhmann Schule Europa Fachakademie in der Prinzenstraße 13 informiert über Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft, Gestaltung, Kaufmännische Berufsausbildungen und die Möglichkeit zum Erwerb höherer Schulabschlüsse.

Nähere Informationen zu den Ausstellern, der Berufsauswahl und den Studiengängen gibt es im Internet unter www.Lange-Nacht-der-Berufe.de und bei der Jugendberufshilfe Hannover, Telefon 0511 / 168 – 4 52 16.

Kategorie: Familien

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