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Stadt setzt auf Kooperation bei Versorgung alkoholisierter Kinder und Jugendlicher

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Seit dem 1. Juli besteht zwischen der Polizeidirektion Hannover, dem Kinderkrankenhaus auf der Bult, der STEP-GmbH und der Landeshauptstadt Hannover eine Vereinbarung bezüglich der Versorgung alkoholintoxikierter Kinder und Jugendlicher.

Immer wieder werden stark alkoholisierte Kinder und Jugendliche durch die Polizei oder durch Krankentransportunternehmen ins Kinderkrankenhaus auf der Bult eingeliefert, um dort eine medizinische Versorgung zu erhalten. Sobald geklärt ist, dass keine weitere stationäre Behandlung erforderlich ist, die Kinder und Jugendlichen zugleich aber nicht von ihren Eltern abgeholt werden, tritt die Jugendhilfe ein, indem die städtische Clearingstelle oder die STEP gGmbH die weitere Versorgung übernehmen.

"Mit der Vereinbarung werden die Zuständigkeiten aller beteiligten Institutionen klar abgesteckt und die lückenlose Versorgung der Kinder und Jugendlichen eindeutig geregelt", betont Thomas Walter, Jugend- und Sozialdezernent der Stadt Hannover.

Die Vereinbarung wurde zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2010 geschlossen, dann sollen die Ergebnisse der Kooperation ausgewertet werden. Die Stadt Hannover wendet für die Versorgung in dieser Form 20.000 Euro auf.

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